Die deutschen Darts-Profis haben bei der 13. Ausgabe der Players Championship in Hildesheim einen gebrauchten Tag erwischt. Beim Heimspiel erreichten lediglich zwei von 17 deutschen Teilnehmern die dritte Runde. Martin Schindler und Niko Springer schafften es unter die letzten 32, mussten dort aber die Segel streichen.
Schindler und Springer scheitern in Runde drei
Schindler unterlag dem Engländer Dave Chisnall deutlich mit 1:6. Springer verlor knapp mit 4:6 gegen den Niederländer Marvin van Velzen. Für beide war damit Endstation.
Frühes Aus für die meisten Deutschen
Die anderen 15 deutschen Profis schieden bereits in den ersten beiden Runden aus. In Runde zwei verabschiedeten sich Leon Weber (1:6 gegen Andre Gilding), Kai Gotthardt (2:6 gegen Beau Greaves), Arno Merk (5:6 gegen Connor Scutt), Maximilian Czerwinski (1:6 gegen Tom Skyes), Daniel Klose (5:6 gegen William O’Connor) und Pascal Rupprecht (5:6 gegen Thibault Tricole).
Bereits in der ersten Runde scheiterten Yorick Hofkens, Marvin Kraft, Lukas Wenig, Ricardo Pietreczko, Matthias Ehlers, Gabriel Clemens, Dominik Grüllich und Florian Preis. Auch SPORT1-Experte Max Hopp, der zuletzt starke Ergebnisse erzielt hatte und als formstärkster Deutscher galt, verlor sein Auftaktmatch mit 5:6 gegen Tommy Lishman.
Top-Spieler sagen ab, Doets gewinnt
Zahlreiche Top-Spieler wie Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen, Jonny Clayton und Gerwyn Price sagten für das Turnier ab. Den Tagessieg sicherte sich der Niederländer Kevin Doets mit einem 8:5-Erfolg im Finale gegen Luke Woodhouse aus England.
Chance zur Wiedergutmachung am Dienstag
Bereits am Dienstag haben die deutschen Profis bei der 14. Ausgabe der Players Championship die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Am Ende der Saison qualifizieren sich die besten 64 der Rangliste für die Players Championship Finals. Aktuell wären aus deutscher Sicht Hopp, Springer und Clemens startberechtigt.



