Erster offen schwuler NBA-Spieler Jason Collins mit 47 gestorben
Jason Collins mit 47 Jahren gestorben

Die Basketballwelt trauert um Jason Collins. Der frühere NBA-Profi ist im Alter von nur 47 Jahren an einem Gehirntumor gestorben, wie seine Familie mitteilte. Collins erlangte 2013 weltweit Aufmerksamkeit, als er als erster aktiver Spieler der nordamerikanischen Liga seine Homosexualität öffentlich machte.

Ein Vorbild für viele

„Jason hat das Leben vieler Menschen auf unerwartete Weise verändert und war eine Inspiration für alle, die ihn kannten, sowie für diejenigen, die ihn aus der Ferne bewunderten“, erklärte die Familie in einer Stellungnahme. Collins hatte seine Erkrankung im vergangenen November öffentlich gemacht. Anschließend unterzog er sich in Singapur einer experimentellen Therapie, die kurzfristig Besserung brachte. Doch der Krebs kehrte zurück und forderte schließlich sein Leben.

Karriere in der NBA

Collins spielte zwischen 2001 und 2014 in der NBA. Er begann seine Karriere bei den damaligen New Jersey Nets und kehrte zum Abschluss seiner Laufbahn noch einmal zum Team zurück, als dieses bereits in den Bezirk Brooklyn nach New York umgezogen war. Insgesamt absolvierte er 735 Spiele in der regulären Saison und stand dabei für sechs verschiedene Teams auf dem Platz.

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Würdigung durch die NBA

NBA-Chef Adam Silver würdigte Collins' Vermächtnis: „Seine Wirkung und sein Einfluss reichten weit über den Basketball hinaus, da er dazu beitrug, die NBA, die WNBA und die Sportwelt insgesamt für künftige Generationen inklusiver und offener zu gestalten.“ Collins' Coming-out im Jahr 2013 war ein historischer Moment im Profisport und ebnete den Weg für andere Athleten, sich zu ihrer Sexualität zu bekennen.

Collins hinterlässt seine Eltern und einen Bruder. Die NBA plant, ihn bei den kommenden Spielen mit einer Schweigeminute zu ehren.

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