RB Leipzig hat die aufgekommene Kritik an einem Post zu Union Berlins Trainerin Marie-Louise Eta deutlich zurückgewiesen – und die Botschaft hinter dem Beitrag erklärt. „Sexismus hat bei RB Leipzig keinen Millimeter Platz. Wir freuen uns sehr auf die Rückkehr von Marie-Louise Eta, die 2022 bei RB Leipzig hospitiert und ihre Zeit im Club anschließend in einer Foto-Collage auf Social Media dokumentiert hat“, teilten die Sachsen in einem Statement mit, nachdem sie Bilder der 34-Jährigen während ihrer Hospitanz in Leipzig veröffentlicht hatten.
Damit hatte RB zuvor auf einen Post der Eisernen reagiert, in dem diese gegen den Klub gestichelt hatten. „Also an Leipzig selbst liegt’s ja nicht – schon ne schöne Stadt …“, schrieb Union in einem Beitrag vor dem Bundesliga-Spiel bei RB (Freitag, ab 20.30 Uhr im LIVETICKER). Die Leipziger posteten anschließend eine Reihe von Bildern, auf denen Eta mit früheren Mitarbeitern oder Spielern des Klubs zu sehen ist – dazu zählen Ex-Trainer Marco Rose oder Ex-Spieler Dominik Szoboszlai. Die 34-Jährige hatte Ende 2022 bei RB hospitiert und die Fotos selbst veröffentlicht.
Diverse User warfen dem Klub anschließend Sexismus vor. „Diese Collage haben wir nun erneut – mit einem Verweis auf ihre schöne Zeit in Leipzig und als Reaktion auf einen vorherigen Union-Post – veröffentlicht“, heißt es in dem RB-Statement weiter. Zudem betonte Leipzig, dass diverse Frauen Führungspositionen im Verein bekleiden würden.
Eta war nach der Trennung von Trainer Steffen Baumgart interimsweise zur Cheftrainerin der Eisernen befördert worden. Die Entscheidung ist im Netz größtenteils positiv aufgenommen worden, auch wenn es auch ein paar sexistische Kommentare gegeben hat.



