Zverev verpasst Finale in Halle: Behandlungspause und Hitzeschlacht
Zverev verpasst Finale: Behandlungspause und Hitzeschlacht

Alexander Zverev hat auch im zehnten Anlauf das Rasentennisturnier in Halle/Westfalen nicht gewinnen können. Der French-Open-Sieger und Weltranglisten-Dritte unterlag im Halbfinale der „Terra Wortmann Open“ dem US-Amerikaner Taylor Fritz nach 2:39 Stunden mit 7:6 (7:4), 4:6, 5:7. Es war das vierte Mal in Folge, dass Zverev in Halle im Halbfinale ausschied.

Behandlungspause im ersten Satz

Bei großer Hitze musste Zverev im ersten Satz eine Behandlungspause einlegen. Nach einem frühen Break zur 2:1-Führung ließ seine Energie schlagartig nach. Fritz gewann nach 1:3-Rückstand drei Spiele hintereinander. Bei 3:4 und Einstand verließ Zverev den Platz zur Behandlung. Der Grund wurde zunächst nicht ersichtlich. Nach acht Minuten kehrte er zurück und erreichte in klar besserer Verfassung den Tiebreak, den er unter dem Jubel des Publikums mit 7:4 gewann.

Kraftlos im zweiten und dritten Satz

Im zweiten Satz blieb Zverev zunächst auf Augenhöhe, machte körperlich aber einen zunehmend erschöpften Eindruck. Er verlor den Durchgang mit 4:6. Nach zehnminütiger Erholungspause vor dem dritten Satz machte Fritz in der Hitzeschlacht gegen den tapfer kämpfenden Zverev mit 7:5 alles klar. Damit setzte Zverev seine Niederlagenserie gegen Fritz fort: Er verlor gegen den Weltranglistenneunten zum siebten Mal nacheinander.

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Generalprobe für Wimbledon

Das Turnier in Halle diente Zverev als Generalprobe für den Grand Slam in Wimbledon. Statt des ersten Titels in Halle wartet nun weiterhin die Enttäuschung. Fritz trifft im Endspiel am Sonntag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen seinem Landsmann Frances Tiafoe und dem mit einer Wildcard ins Halbfinale vorgedrungenen Deutschen Daniel Altmaier.

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