Sporthilfe erhöht Förderung für Eltern im Spitzensport
Sporthilfe erhöht Förderung für Eltern im Spitzensport

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat ihre Förderung für Schwangere sowie Mütter und Väter im Spitzensport erweitert. Künftig orientiert sich die finanzielle Unterstützung im Programm #comebackstronger während einer Schwangerschaft an der bisherigen Förder-Einstufung der Athletinnen. Zudem führt die Sporthilfe einen neuen Förderbaustein zur Kinderbetreuung ein. Das teilte die Stiftung anlässlich des bevorstehenden Muttertags mit.

Höhere Grundförderung für Schwangere

Athletinnen im Top-Team der Sporthilfe ohne Sportförderstelle können demnach auch während der Schwangerschaft weiterhin bis zu 800 Euro monatliche Grundförderung erhalten. Bislang lag die pauschale Unterstützung im #comebackstronger-Programm bei 300 Euro beziehungsweise 100 Euro mit Sportförderstelle. Diese deutliche Anhebung soll den Athletinnen mehr finanzielle Sicherheit in dieser besonderen Lebensphase geben.

Neuer Zuschuss für Kinderbetreuung

Zusätzlich können Mütter und Väter im Potenzial-, Top-Team- oder #comebackstronger-Programm künftig Zuschüsse von bis zu 6000 Euro innerhalb einer Förderperiode beantragen. Damit sollen Reise- und Übernachtungskosten für Kinder bis drei Jahre sowie eine betreuende Person bei Wettkämpfen oder Lehrgängen abgefedert werden. Dieser neue Förderbaustein soll es den Athleten erleichtern, Familie und Spitzensport zu vereinbaren.

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Positive Reaktionen aus dem Spitzensport

„Spitzensport und Familie miteinander zu vereinbaren, ist eine große Herausforderung – organisatorisch, finanziell und auch mental“, sagte Rennrodel-Olympiasiegerin Dajana Eitberger, die Mutter eines Sohnes ist. Die neuen Möglichkeiten würden Eltern im Spitzensport „mehr Sicherheit und Unterstützung in einer sehr besonderen Lebensphase“ geben. Karin Orgeldinger, im Vorstand der Sporthilfe für die Athletenförderung zuständig, sprach von „konkreten Verbesserungen für Eltern im Spitzensport“ und einem Beitrag zu mehr Chancengleichheit.

Die Sporthilfe reagiert mit diesen Maßnahmen auf die wachsende Bedeutung der Vereinbarkeit von Leistungssport und Familie. Die Stiftung hofft, dass die verbesserten Bedingungen dazu beitragen, dass mehr Athleten nach der Geburt eines Kindes in den Spitzensport zurückkehren können. Die neuen Regelungen gelten ab sofort für alle geförderten Athletinnen und Athleten.

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