Fischer kritisiert sexistische Eta-Kommentare – Becker bleibt in Mainz
Fischer kritisiert sexistische Kommentare – Becker bleibt

Trainer Urs Fischer vom FSV Mainz 05 hat mit deutlichen Worten auf die sexistischen Kommentare in sozialen Netzwerken reagiert, die nach der Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin geäußert wurden. Vor dem Heimspiel gegen seinen ehemaligen Club am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) bezeichnete der Schweizer die Äußerungen als „völlig überflüssig“. „Ich verstehe es nicht“, sagte Fischer und lobte zugleich die mutige Entscheidung der Union-Verantwortlichen: „Aber ich fand es toll, dass man das auch versucht hat.“

Sportlich bedeutungsloser Spieltag

Der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist für beide Teams sportlich nahezu bedeutungslos, da sie bereits den Klassenerhalt sichergestellt haben. Dennoch betonte Fischer, dass man weder die Partie gegen Union noch das letzte Spiel beim 1. FC Heidenheim „abschenken“ wolle. Die Mannschaft werde alles geben, um die Saison würdig abzuschließen.

Kaufpflicht für Sheraldo Becker greift

Die Planungen für die kommende Saison laufen beim FSV Mainz 05 auf Hochtouren. Stürmer Sheraldo Becker wird auch in der nächsten Spielzeit für die 05er auflaufen, wie der Club mitteilte. Durch den vorzeitigen Klassenerhalt greift die im Vertrag vereinbarte Kaufpflicht. Der FSV hatte Becker im Winter vom spanischen Erstligisten CA Osasuna ausgeliehen. Seit Jahresbeginn kletterte die Mannschaft von den Abstiegsrängen auf Tabellenplatz zehn und erfüllte damit die Bedingungen für eine feste Verpflichtung. Zur Vertragsdauer machte der Club keine Angaben.

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Becker freut sich auf die Zukunft

In einem Club-Video sagte Becker mit einem Grinsen: „Hallo Mainzer! Ich freue mich auf nächste Saison.“ Der frühere Union-Spieler betonte, dass sich Mainz bereits vertraut anfühle, und fügte hinzu: „Wer weiß, wohin unser gemeinsamer Weg noch führen kann.“ Sportdirektor Niko Bungert lobte den Offensivspieler für seine „zahlreichen Torbeteiligungen“ und freute sich, weiterhin einen „erfahrenen, schnellen und torgefährlichen Spieler“ in den Reihen zu haben. Becker steuerte in zwölf Pflichtspielen für Mainz zwei Tore und drei Vorlagen bei.

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