Stavenhagens Kegler verabschieden sich mit zwei souveränen Siegen aus der Zweitliga
In der 2. Herrenbundesliga der Sportkegler fanden die beiden abschließenden Ligaspiele der aktuellen Saison statt. Für die regionalen Vertreter aus Woldegk und Stavenhagen ging es zwar sportlich nicht mehr um viel, doch beide Teams wollten sich in ihren Heimspielen keine Blöße geben und mit einem starken Abschluss in die Saisonpause gehen.
Woldegk kämpft um jeden Punkt
Dem jungen Team von Mühlenwind Woldegk gelang dies nur teilweise. Zwar besiegte man den KC Einheit 95 Schwerin klar mit 3:0, 52:26 und 5435:5310, wobei Johannes Jahnke mit 918 Holz als Tagesbester herausragte. Doch das Spiel gegen den Aufsteiger SG Prignitz bot Spannung bis zum letzten Wurf.
Nach der Startrunde führte Prignitz mit sieben Holz Vorsprung, in der Mittelachse kamen weitere zehn Holz dazu. Die Schlusskegler Johannes und sein Bruder Henry starteten eine beeindruckende Aufholjagd und machten Holz für Holz gut. Am Ende reichte es jedoch nicht zum Sieg – das Spiel endete mit dem denkbar knappsten Ergebnis von nur einem Holz Unterschied (0:3, 38:40, 5413:5414). Trotz dieser Niederlage wurde anschließend der Klassenerhalt gebührend gefeiert.
Stavenhagen beseitigt alle Zweifel
Während Woldegk um Punkte kämpfte, konnten die Männer und Fans von Blau-Weiß 76 Stavenhagen nach zwei vergeblichen Anläufen endlich den großen Erfolg feiern. Vor den Partien gegen Schwerin und Prignitz war rechnerisch noch ein Sturz von der Tabellenführung möglich gewesen, doch Mannschaftsführer Steffen Ast und seine Mannschaft beseitigten alle Zweifel.
Gegen Schwerin (3:0, 53:25, 5239:5068) zeigten die Anstarter Andreas Huth (865) und Marvin Skriwanek (885) den Gästen gleich, wo die Reise hingeht. Lediglich Michael Heerkloß (880) konnte mit den Reuterstädtern mithalten. Der Tagesbeste Ast (887) rundete das herausragende Ergebnis ab und machte den Weg für den Aufstieg frei.
Überraschung beim zweiten Sieg
Ähnlich souverän gestaltete sich auch die Partie gegen Prignitz (3:0, 55:23, 5171:5053). Diese Begegnung lieferte nicht nur „Altmeister“ Sven Wiesener (871) als Tagesbesten, sondern auch ein Novum: Ausgerechnet der Beste der Liga-Einzelwertung, Marvin Skriwanek, sorgte völlig überraschend für das schlechteste Ergebnis des Teams. Doch selbst dieser Ausrutscher konnte den klaren Sieg und damit den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse nicht verhindern.
Damit endet eine erfolgreiche Saison für die Kegler aus Stavenhagen, die nach enttäuschenden Vorjahren endlich ihr Ziel erreicht haben. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie bereit ist für die Herausforderungen der höchsten Spielklasse und kann mit großem Selbstvertrauen in die kommende Saison starten.



