RB Leipzig feuert Trainer Werner: Klopp erklärt die Gründe
RB Leipzig feuert Trainer Werner: Klopp erklärt die Gründe

Die Nachricht über den Trainer-Hammer bei RB Leipzig geht bis über den großen Teich! Drei Stunden und 18 Minuten nachdem der Bundesliga-Dritte den Rauswurf von Ole Werner (38) offiziell verkündet hat, meldet sich auch Jürgen Klopp (59) zu Wort.

Klopp spricht erstmals über Werner-Rauswurf

Der „Head of Global Soccer Sport“ bei Red Bull ist gerade als Experte bei der WM für MagentaTV vor Ort. Vor dem Vorrundenspiel zwischen England und Kroatien in Dallas fragte ihn Moderator Johannes B. Kerner (61) zur Situation in Deutschland.

„Wir sind ja beratend tätig als Global-Team. Aber wir waren in der Entscheidungsfindung mit dabei und haben die Saison analysiert. Ole hat einen klasse Job gemacht, wir haben uns für die Champions League qualifiziert. Aber wir müssen auch zeitgleich nach vorn gucken. Und wenn wir darüber nachgedacht haben, wie das aussehen könnte – mit der Belastung, die auf uns zukommt. Dann hat man sich in Leipzig für einen Wechsel entschieden“, begründet Klopp seine Sicht der Dinge.

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Was er damit konkret meint: Trotz der erfolgreichen Saison mit 20 Bundesliga-Siegen gab es intern seit Wochen Zweifel, ob Werner der Richtige ist und die Dreifachbelastung aus Liga, Pokal und Champions League erfolgreich meistern kann.

Klopp als treibende Kraft?

Was er bei seiner Aussage verschwieg: Nach Informationen dieser Zeitung soll Klopp die treibende Kraft für einen Trainerwechsel gewesen sein. Das Verhältnis zwischen Werner und Klopp galt seit Monaten als belastet. Vor einem Jahr hatte er die Arbeit von Werner bei seinen früheren Stationen Kiel und Bremen noch als „außergewöhnlich“ bezeichnet. Doch im Laufe der Saison kühlte das Verhältnis stark ab. Bereits vergangenen Winter wie auch im Frühjahr, als die Ergebnisse zwischenzeitlich nicht stimmten, wollte Klopp den RB-Coach vor die Tür setzen.

Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) blockte die Trennungswünsche ab. Erst jetzt wurde gemeinsam entschieden, sich von Werner zu trennen.

Klopp schweigt zu Demichelis-Gerüchten

Der Nachfolger steht mit Martín Demichelis (45) ebenfalls bereits in den Startlöchern. Nach Informationen dieser Zeitung sind mit dem Argentinier lediglich letzte Details zu klären, bevor er seine Ausstiegsklausel (liegt bei 3 Mio. Euro) bei Noch-Klub RCD Mallorca zieht.

Auch wenn Klopp im Hintergrund die Fäden zieht, will er sich zu dieser Personalie im Fernsehen nicht äußern. „Dazu kann ich wirklich nichts sagen. An Spekulationen beteilige ich mich nicht. Alles, was es dazu zu sagen gibt, kommt aus Leipzig und nicht aus – wo sind wir heute – Dallas“, blockt er Kerners Nachfrage ab.

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