Berlin feiert direkten Playoff-Einzug - Haie schreiben DEL-Geschichte
Zum Abschluss der Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat sich Meister Eisbären Berlin mit einem überzeugenden 5:1-Erfolg gegen den EHC Red Bull München die direkte Qualifikation für die Playoffs gesichert. Das Team von Trainer Serge Aubin präsentierte sich in regelrechter Playoff-Form und gewann damit bereits das fünfte Spiel in Serie.
Berliner Aufholjagd mit Belohnung
Noch fünf Spiele vor Saisonende lag Berlin mit vier Punkten Rückstand auf die direkten Playoff-Plätze, doch die konsequente Aufholjagd der Eisbären wurde nun mit dem sechsten Tabellenplatz belohnt. Damit umgehen die Berliner die um eine Runde früher startenden Pre-Playoffs und treffen im Viertelfinale direkt auf die Straubing Tigers.
Besonders bemerkenswert: Im Halbfinale könnte es zur Neuauflage des Vorjahresfinals kommen, falls sowohl Berlin als auch Hauptrundensieger Kölner Haie ihre Viertelfinal-Duelle gewinnen sollten.
Kölner Haie stellen historischen Rekord ein
Während Berlin den direkten Playoff-Einzug feierte, schrieben die Kölner Haie DEL-Geschichte. Mit einem 6:3-Erfolg bei den Straubing Tigers stellte der achtmalige Meister den Punktrekord der Adler Mannheim aus der Saison 2019 ein. Die 116 Zähler markieren eine außergewöhnliche Leistung in der regulären Saison.
Dieser Erfolg gelang den Kölnern nach einer kurzen Schwächephase mit drei Niederlagen in Serie und unterstreicht die konstante Stärke des Teams über die gesamte Hauptrunde hinweg.
Spannende Playoff-Paarungen nehmen Form an
Die DEL-Playoffs versprechen spannende Duelle auf höchstem Niveau. Während Berlin auf Straubing trifft, stehen im Viertelfinale weitere hochkarätige Paarungen an:
- EHC Red Bull München gegen ERC Ingolstadt
- Adler Mannheim gegen den besser platzierten Sieger der Pre-Playoffs
- Kölner Haie gegen den schwächer platzierten Sieger der Pre-Playoffs
Die Pre-Playoffs starten bereits am 17. und 18. März, wobei für den Seriensieg zwei Siege benötigt werden. In diesen Duellen treffen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven auf die Nürnberg Ice Tigers sowie die Grizzlys Wolfsburg auf die Schwenninger Wild Wings.
Berlin dominiert Top-Gegner München
Im abschließenden Hauptrundenspiel ließen die Eisbären Berlin keine Zweifel an ihrer Playoff-Reife aufkommen. Nach bereits spektakulären Siegen gegen Köln und Mannheim in den Vorwochen dominierten die Berliner auch den nächsten Top-Gegner aus München.
Die Tore für die Eisbären erzielten Manuel Wiederer (10. Minute), Frederik Tiffels (25.), Andreas Eder (37.), Ty Ronning (38.) und Yannick Veilleux (59.). Für München gelang lediglich Chris DeSousa mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich in der 21. Minute ein Treffer.
Ab dem Viertelfinale, das am 24. und 25. März beginnt, wird im Best-of-seven-Format gespielt. Die Finalserie ist für den Zeitraum vom 24. April bis mindestens 30. April angesetzt, wobei ein mögliches siebtes Spiel am 7. Mai stattfinden würde.



