Eisbären auf Finalkurs: Warum Torjäger Pföderl die Play-offs so sehr liebt
Eisbären auf Finalkurs: Pföderls Play-off-Leidenschaft

Eisbären auf Finalkurs: Warum Torjäger Pföderl die Play-offs so sehr liebt

Leo Pföderl (32) war der entscheidende Mann beim 4:2-Sieg seiner Eisbären Berlin gegen die Kölner Haie. Mit zwei wichtigen Treffern schoss der Nationalspieler die Hauptstadtmannschaft zur 2:1-Führung in der Halbfinal-Serie gegen den Hauptrundenersten aus Köln. Am Mittwochabend (19.30 Uhr, MagentaSport) folgt bereits das vierte Spiel der Best-of-Seven-Serie im Rheinland.

Endlich der ersehnte Durchbruch

Bisher verlief die Saison für den in Geißach bei Bad Tölz beheimateten Stürmer nicht optimal. In 52 Hauptrundenspielen gelangen ihm lediglich 11 Tore – zum Vergleich: In der Vorsaison traf er noch 26-mal. Zuletzt musste Pföderl sogar 13 Spiele ohne Torerfolg überstehen. „Natürlich macht man sich darüber auch Gedanken, aber irgendwann klappt‘s“, erklärt der Spieler selbst. Und dieser Durchbruch kommt zur perfekten Zeit: genau in den entscheidenden Play-offs.

Die besondere Play-off-Atmosphäre

Pföderl schwärmt von der einzigartigen Stimmung während der Play-off-Serien: „Es ist laut, es ist dreckig, die Choreos der Fans – da geht einem das Herz auf. Ich finde es einfach geil.“ Der Stürmer erinnert sich an die Worte seines früheren Lehrmeisters Lenz Funk sen. (verstorben 2017), der stets betonte: „Es kommt auf die wichtigen Treffer in engen Spielen an. Nicht auf ein Tor, wenn du schon 5:0 führst.“

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Überraschender Erfolgslauf

Die Eisbären haben sich zu einem echten Titelkandidaten entwickelt. Pföderl betont: „Wenn jemand nach der Olympiapause gesagt hätte, wir stehen im Halbfinale gegen Köln, dann hätte das jeder unterschrieben.“ Tatsächlich lagen die Berliner zur Saisonpause nur auf Platz sechs, während Köln mit großem Abstand an der Spitze stand. Trotz zahlreicher Verletzungen – durchschnittlich fünf pro Spieltag – haben sich die Eisbären eindrucksvoll gesteigert und sind nun voll im Finalrennen.

Die Tormaschine von Leo Pföderl läuft wieder auf Hochtouren, und die Berliner Mannschaft zeigt einmal mehr, warum sie in den Play-offs zu den gefürchtetsten Teams gehört. Die besondere Atmosphäre, der erhöhte Druck und die intensiven Duelle scheinen dem Torjäger sichtlich zu liegen und seine Leistungsfähigkeit noch zu steigern.

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