Dramatischer Zwischenfall bei Eishockey-Viertelfinale in Klagenfurt
Ein schwerer medizinischer Notfall hat das Viertelfinale der ICE Hockey League in Österreich überschattet. Während der Partie zwischen dem Rekordmeister KAC aus Klagenfurt und dem ungarischen Team Fehervar brach der kanadische Profi Jordan Murray ohne Fremdeinwirkung auf dem Eis zusammen.
Spielabbruch nach Reanimation auf dem Eis
Der 33-jährige Verteidiger, der vier Jahre lang in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aktiv war, musste laut österreichischen Medienberichten direkt auf dem Eis reanimiert werden. Anschließend wurde Murray in ein Krankenhaus gebracht. Das Spiel wurde in der 18. Minute beim Stand von 1:0 für KAC endgültig abgebrochen.
Der Vorfall ereignete sich zu einem frühen Zeitpunkt der Begegnung und löste bei Spielern, Trainern und Zuschauern Bestürzung aus. Der Klagenfurter Verein bestätigte den medizinischen Notfall auf seiner offiziellen Website.
Murrays Karriere in Deutschland
Jordan Murray stand in seiner Karriere für drei deutsche DEL-Clubs unter Vertrag. Er spielte für die Grizzlys Wolfsburg, die Adler Mannheim und die Schwenninger Wild Wings. Erst im vergangenen Sommer wechselte der Kanadier von Deutschland nach Österreich zum KAC Klagenfurt.
Die Eishockey-Welt zeigt sich tief betroffen von dem Vorfall. Der Gesundheitszustand des Spielers steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, während über das weitere Vorgehen im laufenden Viertelfinale noch keine Entscheidung getroffen wurde.



