Grizzlys Wolfsburg setzen auf Kontinuität in der Führungsetage
Die Grizzlys Wolfsburg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben ein klares Zeichen für Stabilität gesetzt. Der Verein hat die Verträge seiner beiden Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf und Hartmut Rickel verlängert und sichert sich damit die Expertise des erfahrenen Führungsduos für die kommenden Jahre.
Langjährige Bindung an den Verein
Karl-Heinz Fliegauf, der seit 2007 für die Wolfsburger tätig ist, hat seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Der 65-Jährige, der bereits seit der Gründung der DEL im Jahr 1994 im deutschen Eishockey aktiv ist, äußerte sich emotional über seine Verbindung zum Verein: "Wolfsburg ist für mich über die Jahre hinweg zugleich Heimat und Lebensmittelpunkt geworden", sagte Fliegauf. "Ich bin sehr dankbar, dass ich auch weiterhin gemeinsam mit meinem Team in der Geschäftsstelle die Geschicke der Grizzlys mitgestalten kann."
Parallel dazu bleibt auch Hartmut Rickel (60) den Grizzlys als zweiter Geschäftsführer erhalten. Sein Vertrag wurde bis zum Jahr 2028 verlängert, was die langfristige Planungssicherheit des Klubs unterstreicht.
Erfolgreiche Bilanz und Erfahrungsschatz
Fliegauf blickt auf eine beeindruckende Karriere im deutschen Eishockey zurück. Nach seiner aktiven Zeit als Spieler war er zehn Jahre lang Manager der Augsburger Panther und anschließend für zwei Spielzeiten bei den damaligen Frankfurt Lions tätig. Seit seinem Wechsel nach Wolfsburg im Jahr 2007 hat er den Verein zu vier Finalteilnahmen in der DEL geführt. Den Meistertitel konnten die Grizzlys zwar bisher nicht erringen, doch 2009 holte der Klub immerhin den DEB-Pokal.
Die Entscheidung der Vereinsführung, beide Geschäftsführer zu halten, unterstreicht den Wert, den man auf Kontinuität und Erfahrung legt. In einer Phase, in der viele Sportvereine mit personellen Wechseln zu kämpfen haben, setzen die Niedersachsen bewusst auf bewährte Strukturen.
Zukunftsausrichtung des Vereins
Mit der Vertragsverlängerung des Führungsduos signalisieren die Grizzlys Wolfsburg, dass sie ihre sportlichen und wirtschaftlichen Ziele weiterhin mit den gleichen verantwortlichen Personen verfolgen wollen. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Fliegauf und Rickel hat sich als erfolgreich erwiesen, und der Verein möchte diese Stabilität nun für die kommenden Jahre sichern.
Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der der Eishockey-Sport in Deutschland nach der Pandemie wieder an Fahrt aufnimmt und Vereine verstärkt auf solide Führungsstrukturen angewiesen sind. Die Grizzlys Wolfsburg positionieren sich mit dieser Personalentscheidung als verlässlicher und zukunftsorientierter Klub in der DEL.



