US-Frauen triumphieren im Eishockey-Finale gegen Kanada bei Olympia 2026
US-Frauen Eishockey-Olympiasiegerinnen nach hartem Fight

US-Frauen holen dritten Olympiasieg im Eishockey nach hartem Finalkampf

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand haben die US-Frauen zum dritten Mal in der Geschichte die Goldmedaille im Eishockey gewonnen. In einem intensiven Finalduell setzten sie sich gegen den Erzrivalen Kanada mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung durch. Dieser Sieg festigt die Dominanz der nordamerikanischen Teams im olympischen Fraueneishockey.

Dramatischer Verlauf mit spätem Ausgleich und Overtime-Entscheidung

Das Finale entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Schlagabtausch. Kanada ging durch ein Tor von Kristin O'Neill in der 21. Minute in Führung, obwohl die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl spielte. Die USA, die mit einem olympischen Rekord von fünf Spielen ohne Gegentor als Favorit ins Finale gegangen waren, mussten bis zwei Minuten vor Spielende warten, bis Ikone Hilary Knight den Ausgleich erzielte und das Spiel in die Verlängerung rettete.

In der fünften Minute der Overtime schoss dann Megan Keller den entscheidenden Treffer zum 2:1 für das US-Team. Eine kontroverse Szene ereignete sich sechs Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit, als US-Spielerin Britta Curl nach einem harten Check gegen Kanadas beste Verteidigerin Erin Ambrose nur mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurde. Ambrose konnte das Spiel danach nicht mehr fortsetzen.

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Ende einer Ära für zwei Eishockey-Ikonen

Mit diesem Finale ging eine bedeutende Ära im Fraueneishockey zu Ende. Für die erfolgreichste Spielerin der Geschichte, Kanadas Marie-Philip Poulin (34), war es das letzte Olympia-Spiel. Poulin, die in den vier vorherigen Olympia-Endspielen jeweils mindestens ein Tor erzielt hatte, konnte diesen Rekord in Mailand nicht ausbauen.

Auch auf US-Seite verabschiedete sich eine Legende: Hilary Knight (36) bestritt ihr letztes Olympia-Spiel. Knight hatte vor den Spielen mit einem öffentlichen Heiratsantrag an US-Eisschnellläuferin Brittany Bowe über Instagram für mediale Aufmerksamkeit gesorgt.

Historische Dominanz der nordamerikanischen Teams

Das Finale unterstrich erneut die historische Dominanz von USA und Kanada im olympischen Fraueneishockey. Nur ein einziges Mal hat es bei Olympischen Winterspielen eine andere Nation ins Endspiel geschafft: 2006 gewann Schweden die Silbermedaille. Alle anderen Finalteilnahmen entfielen auf die beiden nordamerikanischen Kontrahenten.

Im kleinen Finale um Bronze hatte sich zuvor die Schweiz mit 2:1 nach Verlängerung gegen Schweden durchgesetzt. Für die USA war dieser Olympiasieg nach den Erfolgen von 1998 und 2018 der dritte Titelgewinn und festigt ihre Position als eine der führenden Nationen im internationalen Fraueneishockey.

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