Snooker-WM: Jungstar Moody verpasst Coup nach hoher Führung
Beim Debüt im prestigeträchtigen Crucible Theatre in Sheffield erlebte der englische Snooker-Jungstar Stan Moody eine bittere Niederlage. Der erst 19 Jahre alte Talentierte verpasste in der ersten Runde der Weltmeisterschaft einen Überraschungscoup gegen seinen Landsmann Kyren Wilson, den Weltmeister von 2024, und schied mit 7:10 aus.
Vielversprechender Start endet in Nervenschlacht
Zunächst sah es nach einer großen Sensation aus: In der ersten Session spielte sich Moody gegen den Weltranglistenzweiten Wilson eine klare 6:3-Führung heraus und erhöhte am Abend sogar noch. Der Teenager zeigte beeindruckende Leistungen und schien auf dem besten Weg zu einem Sieg gegen den erfahreneren Kontrahenten.
Doch dann drehte sich das Blatt. Wilson, bekannt für seine Nervenstärke in entscheidenden Momenten, schlug zurück und sicherte sich sieben Durchgänge in Folge. Diese beeindruckende Serie besiegelte schließlich Moodys Schicksal beim ersten WM-Auftritt. Der ehemalige Weltmeister bewies einmal mehr seine Klasse unter Druck und zeigte, warum er zu den Top-Spielern der Welt gehört.
Weitere Ergebnisse und kommende Spiele
Parallel zu diesem spannenden Duell feierte der viermalige Weltmeister John Higgins einen Erfolg. Der Schotte besiegte den zweimaligen Finalisten Ali Carter mit 10:7 und zog damit in die nächste Runde ein. Ein weiteres Highlight steht am Dienstag an: Die Snooker-Ikone Ronnie O’Sullivan greift ins Turniergeschehen ein und startet seine Jagd auf den historischen achten WM-Titel.
O’Sullivan trifft dabei auf den chinesischen Debütanten He Guoqiang. Das Spiel beginnt um 15:30 Uhr und wird auf Eurosport übertragen. Für Kyren Wilson geht es in der nächsten Runde gegen den Weltranglisten-14. Mark Allen aus Nordirland, was ein weiteres hochkarätiges Duell verspricht.
Die Weltmeisterschaft im Crucible Theatre bleibt damit spannend und unberechenbar, wo junge Talente wie Stan Moody zwar Hoffnungen wecken, aber die Erfahrung der etablierten Stars oft den Ausschlag gibt. Moodys Auftritt wird dennoch als vielversprechendes Debüt in Erinnerung bleiben, das trotz der Niederlage sein Potenzial unter Beweis stellte.



