Achim feiert WM-Star Deniz Undav: Public Viewing beim TSV
Achim feiert WM-Star Deniz Undav: Public Viewing beim TSV

Jubel in Undavs Heimat: Public Viewing beim TSV Achim

Schon 45 Minuten vor dem Anpfiff des WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador brach auf dem kleinen Platz hinter dem Vereinsheim des TSV Achim der erste Jubel aus. Die ARD schaltete aus dem 6.000 Kilometer entfernten East Rutherford in den kleinen Ort bei Bremen – dorthin, wo WM-Star Deniz Undav aufgewachsen ist und seine ersten Fußballschritte machte.

Etwa 300 Menschen, einige mit Undavs DFB-Trikot, versammelten sich auf der Wiese, um ihren Deniz zu sehen. Mittendrin: Edeltraut Koch, die 67-jährige erste Trainerin des heutigen Nationalspielers, als dieser etwa fünf Jahre alt war.

Erste Trainerin erinnert sich an den kleinen Deniz

„Er war unheimlich ruhig und zurückhaltend. Aber auf dem Platz war er ein anderer Mensch“, sagte Koch. „Umdrehen, Tore schießen und fertig. Er war schon als Kind so.“ Der Stürmer habe schon früh gewusst, wen er anspielen müsse und wo seine Laufwege seien. „Ich habe gedacht, was ist denn das für einer. War er als Kind schon in der Bundesliga?“, so Koch weiter.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Auch Aykut Kaldiric, Trainer der Achimer 1. Herren, kennt den heute 29-jährigen Undav seit dessen Kindheit. Was der VfB-Stürmer könne, „das hat er von der Straße“, sagte Kaldiric. „Er ist einfach in vielen Sachen voraus.“

Undav kommt spät ins Spiel – Niederlage besiegelt

In der 58. Minute des Spiels gegen Ecuador kamen in Achim erste „Deniz Undav“-Sprechchöre auf. Drei Minuten später schien Bundestrainer Julian Nagelsmann die Rufe erhört zu haben: Undav wurde eingewechselt und hatte noch eine Chance zum Ausgleich. Doch die 1:2-Niederlage konnte auch er nicht mehr verhindern. Nach dem Spiel, als Undav nach Mitternacht in der ARD sprach, herrschte auf dem Platz hinter dem Vereinsheim längst wieder Ruhe.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration