Der Dresdner SC, deutscher Vizemeister im Volleyball, muss einen großen Kaderumbruch bewältigen. Fünf Tage nach der 0:3-Niederlage in der Finalserie der Frauen-Bundesliga gegen den VfB Suhl gab der Verein acht Abgänge bekannt.
Besonders schwer wiegt der Verlust der Leistungsträgerinnen Marta Levinska und Lorena Lorber Fijok. Der Verein bezeichnete sie in einer Mitteilung als „Herzstück des Angriffs“. Auch die Zuspielerinnen Emma Grome und Larissa Winter sowie Rosa Entius, Miku Akimoto, Amelia van der Werff und Amanda Siksna verlassen den sechsmaligen Meister.
Trainer Alexander Waibl lobte den Teamgeist der Mannschaft: „Wir hatten einen außergewöhnlichen Teamgeist. Die Mannschaft hat in jedem Training und an jedem Spieltag gezeigt, wie viel Freude sie an der gemeinsamen Arbeit hatte.“ Er werde die Spielerinnen weiterhin aus der Ferne verfolgen.
Bereits zuvor hatte der Klub die Weichen für die kommende Saison gestellt: Die Verträge von Kapitänin Patricia Nestler und Außenangreiferin Jette Kuipers wurden verlängert. Neuzugänge will Dresden in den kommenden Wochen bekannt geben.



