Klaus Allofs vor Wolfsburg gegen Bremen: Abstiegsduell lässt sein Herz bluten
Allofs: Abstiegsduell Wolfsburg gegen Bremen lässt Herz bluten

Klaus Allofs vor Wolfsburg gegen Bremen: Abstiegsduell lässt sein Herz bluten

Der ehemalige Manager Klaus Allofs blickt mit großer Sorge auf das bevorstehende Abstiegsduell zwischen dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga. Beide Clubs, bei denen Allofs in seiner Karriere tiefe Spuren hinterließ und bedeutende Erfolge feierte, befinden sich in einer sportlich prekären Lage. „Mir blutet das Herz“, gestand der 69-Jährige gegenüber der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“. Die Partie am Samstag um 15:30 Uhr, die live bei Sky übertragen wird, hat für beide Teams existenzielle Bedeutung.

Emotionale Bindung an beide Vereine

Allofs betonte, dass ihn die aktuelle Situation seiner ehemaligen Arbeitgeber stark berührt. „Natürlich berührt mich das. Für mich waren beide Stationen sehr positive Zeiten“, erklärte er. Vor dem 27. Spieltag rangieren die Wolfsburger als Tabellensiebzehnter auf einem direkten Abstiegsplatz, während Werder Bremen mit einem Vorsprung von vier Punkten auf Platz 15 steht. Der erfahrene Manager äußerte die Hoffnung, dass beide Vereine die Klasse halten können, räumte aber gleichzeitig ein, dass dies eine schwierige Aufgabe werden könnte.

Vorentscheidendes Spiel am Wochenende

Das Duell am Samstag wird nach Ansicht von Allofs vorentscheidenden Charakter haben. „Das ist ein Hammer-Spiel am Wochenende“, sagte er und verwies auf die vielen offenen Fragen: Wie geht der VfL Wolfsburg mit dem Druck um? Wie wird die Unterstützung der Fans beider Clubs ausfallen? Und wie kommt Werder Bremen mit der angespannten Lage klar? Ein Unentschieden würde nach seiner Einschätzung niemandem weiterhelfen. Allofs kündigte an, dass er sich das Spiel „selbstverständlich anschauen“ werde.

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Erfolgreiche Vergangenheit als Manager

Nach seiner beeindruckenden Spielerkarriere übernahm Klaus Allofs von 1999 bis 2012 die sportliche Verantwortung beim SV Werder Bremen. Unter seiner Führung und mit Trainer Thomas Schaaf gewann der Verein im Jahr 2004 die deutsche Meisterschaft und holte zweimal den DFB-Pokal (2004 und 2009). Anschließend wechselte Allofs für vier Jahre zum VfL Wolfsburg, wo er mit dem damaligen und kürzlich zurückgekehrten Trainer Dieter Hecking 2015 den DFB-Pokal-Sieg feierte. Ein Jahr später stellte er Hecking frei.

Darüber hinaus kennt Allofs den aktuellen Werder-Trainer Daniel Thioune sehr gut. Auf seiner letzten Station als Sportvorstand beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, die bis Dezember 2025 dauerte, arbeitete er eng mit Thioune zusammen, der bis Oktober 2025 dort tätig war. Diese persönlichen Verbindungen machen das Abstiegsduell für Allofs noch emotionaler und unterstreichen die tiefe Verbundenheit zu beiden Clubs.

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