Andrich gesteht Fehler: Leverkusens Abwehrchef nimmt Schuld an Union-Niederlage auf sich
Andrich nimmt Schuld an Union-Niederlage auf sich

Andrich gesteht Fehler: Leverkusens Abwehrchef nimmt Schuld an Union-Niederlage auf sich

Mit seiner stets etwas grimmig wirkenden Optik taugt Robert Andrich nicht für die Rolle des reuigen Sünders. Nach seinem Fauxpas bei Union Berlin blieb dem Abwehrchef von Bayer Leverkusen aber gar nichts anderes übrig, als die Schuld für das entscheidende Gegentor beim 0:1 auf sich zu nehmen. Was habe er da falsch gemacht, im Stellungsspiel gegen Rani Khedira, wurde der 31-Jährige gefragt. Die simple Antwort lautete: „Alles.“

Keine Ausreden für die Niederlage

Es ehrt Andrich, dass er nicht nach Ausreden für die Niederlage der Werkself bei seinem Ex-Club suchte. Die Partie fand drei Tage nach dem 2:0-Sieg in der Champions League bei Olympiakos Piräus und drei Tage vor dem Rückspiel gegen die Griechen statt. Eine Ablenkung durch die Königsklassen-Aufgabe? „Das wäre ganz billig“, sagte Andrich entschieden. Auch die Rotation mit fast einer halben neuen Startelf oder der schlechte Rasen im Stadion an der Alten Försterei waren für ihn keine Gründe. „Wir wussten auch, dass der Platz jetzt nicht ein Filet sein wird“, erklärte der gebürtige Potsdamer.

Entscheidender Stellungsfehler gegen Khedira

Verbockt wurde das Spiel durch ihn, als er Khedira im Rücken nicht bemerkte. Danach war es schwer für Bayer, ins Spiel zurückzukommen. „Allgemein tut so ein Fehler brutal weh, weil du weißt, das darf dir in dem Moment nicht passieren, aber natürlich ist es hier noch besonders mit einer Niederlage noch umso schlimmer“, sagte der Defensivkämpfer. Andrich, der nach seiner Union-Zeit von 2019 bis 2021 in Berlin-Köpenick noch heldenhaft verehrt wird, steigerte mit solchen Aktionen auch nicht seine ohnehin gesunkenen WM-Chancen.

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Blick auf das Champions-League-Rückspiel

Union ist aber abgehakt, jetzt geht es für Bayer am Dienstag um 21:00 Uhr bei Amazon Prime im zweiten Königsklassen-Akt gegen Piräus um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. „Nein, klar, heute regen wir uns darüber auf, heute sind wir sauer, aber es muss weitergehen, weil am Dienstag haben wir wieder ein schweres Rückspiel vor der Brust und da müssen wir dann den nächsten Schritt machen“, forderte Andrich entschlossen. Die Mannschaft muss nun schnell die Niederlage verdauen und sich auf die nächste Herausforderung konzentrieren.

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