Basler fordert Sperre für Schiedsrichter nach skandalösem Tor-Klau in der 3. Liga
Der ehemalige Bundesliga-Profi Mario Basler (57) hat nach dem umstrittenen Tor-Klau beim Drittligaspiel zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim (1:1) klare Konsequenzen gefordert. In seinem Podcast „Basler ballert“ übte der Ex-Fußballstar scharfe Kritik an den Unparteiischen und sprach von einem unfassbaren Vorfall.
„So was Unfassbares habe ich noch nie gesehen“
„So was Unfassbares habe ich noch nie gesehen“, sagte Basler über die kuriose Szene in der Nachspielzeit des Drittliga-Duells. Ein Kopfball von Cottbus-Profi Nyamekye Awortwie-Grant hatte vor der Parade von Mannheims Torhüter Thijmen Nijhuis deutlich die Torlinie überquert, doch Schiedsrichter Ben Henry Uhrig und sein Assistent Fabian Büchner erkannten den Treffer nicht an.
Für Basler ein Unding: „Wenn man das als Linienrichter nicht sieht, dann muss er aufhören, dann sollen sie einen anderen Job machen.“ Der Ball war auf den Bildern deutlich hinter der Linie zu erkennen, was die Entscheidung der Schiedsrichter umso fragwürdiger erscheinen lässt.
Scharfe Kritik an Schiedsrichter Uhrig
Basler legte in Richtung Schiri Uhrig nach: „Dann verteilt er noch eine Gelbe Karte nach der anderen, pfeift danach das Spiel direkt ab. Da muss man wirklich hinterfragen, ob die noch den richtigen Job machen. Für den einen oder anderen Schiedsrichter wäre es besser, den Streuwagen auszufahren. Weil da muss man nicht so viel machen.“
Der ehemalige Nationalspieler zeigte Verständnis für den Frust der Cottbus-Fans: „Da darf sich jeder aufregen. Aber das Schlimme ist, dass der DFB seine Schiedsrichter dann noch schützt.“
Forderung nach Konsequenzen und finanziellen Folgen
Basler forderte konkrete Maßnahmen: „Du musst diesen Schiedsrichter auch mal für vier Wochen sperren. Der soll in den Urlaub fahren oder Schnee schippen. Nicht immer nur Spieler sperren, weil sie mal was zum Schiedsrichter sagen.“
Der Experte betonte außerdem, dass die Fehlentscheidung in der Endabrechnung der 3. Liga gravierende Folgen für den FC Energie haben könnte: „Wenn Cottbus am Saisonende vielleicht ein oder zwei Punkte zum Aufstieg fehlen – da geht es auch um Millionen an Fernsehgeldern.“ Die finanziellen Auswirkungen eines verpassten Aufstiegs wären für den Verein erheblich.
Die Diskussion um die Schiedsrichterleistung und mögliche Konsequenzen dürfte auch in den kommenden Tagen weiter anhalten, während Energie Cottbus mit dem Gefühl des betrogenen Punktes weiterkämpfen muss.



