Bayer Leverkusen bangt um Top-Star Maza vor Bundesliga-Duell gegen Mainz
Bayer Leverkusen bangt um Top-Star Maza vor Mainz-Duell

Bayer Leverkusen vor Mainz-Spiel mit Personalsorgen

Nach dem enttäuschenden 0:0-Unentschieden gegen Olympiakos Piräus in der Champions League blickt Bayer Leverkusen mit gemischten Gefühlen auf das kommende Bundesliga-Spiel gegen den FSV Mainz 05. Die größte Sorge gilt dabei dem Einsatz von Top-Talent Ibrahim Maza, der im Griechenland-Spiel frühzeitig ausgewechselt werden musste.

Maza-Verletzung wirft Fragen auf

Der 20-jährige algerische Nationalspieler zeigte in der 56. Minute des Champions-League-Spiels immer wieder auf seinen Oberschenkel und musste daraufhin den Platz verlassen. Rund eine halbe Stunde nach Spielende verließ Maza die Kabine gemeinsam mit dem ebenfalls verletzten Loïc Badé, der ebenfalls mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hat.

„Es ist nicht schlimm“, ließ Maza im Vorbeigehen gegenüber Reportern verlauten. Diese Aussage gibt der Leverkusener Führung Hoffnung, dass der junge Offensivspieler am Samstag gegen die laufstarken Mainzer zur Verfügung stehen könnte.

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Weitere Ausfälle belasten Kader

Neben Maza musste auch der erfahrene Lucas Vázquez vorzeitig ausgewechselt werden. Der 34-jährige Spanier verließ in der 77. Minute das Feld und wurde später mit einem Verband um die rechte Wade im Spielertrakt gesichtet. Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich nach dem Spiel besorgt über den Zustand seines Teams.

„Ich weiß es offen gesagt nicht, wie es mit den Spielern aussieht“, gab der 53-jährige Däne zu. Die Unsicherheit betrifft auch Malik Tillman, der mit einem Knöchelproblem kämpft, und Martin Terrier, der nach einer Belastungsreaktion im Abschlusstraining gegen Piräus nicht einsatzbereit war.

Hjulmand fordert mehr Energie

Die Worte des Trainers nach dem Champions-League-Spiel ließen tief blicken: „Es fehlte ein bisschen Energie. Einige Spieler sind angeschlagen. Hoffentlich können wir im nächsten Spiel mit mehr Energie in den Beinen spielen, das brauchen wir am Samstag.“

Der Trainer machte deutlich, dass die aktuelle Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit den gesamten Kader belastet. „Natürlich ist diese Phase mit so vielen Spielen eine Belastung für einen Kader. Die Spieler brauchen mehrere Spielzeiten, um sich an diesen Rhythmus zu gewöhnen“, analysierte Hjulmand.

Dennoch forderte er von seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung: „Wir brauchen diese Frische, um besser zu spielen, auch mit dem Ball. Wir sind nicht zufrieden mit unserem Spiel.“

Tapsoba erholt sich schnell

Ein kleiner Lichtblick war die schnelle Erholung von Edmond Tapsoba. Der 26-jährige Innenverteidiger wurde nach einem Pressschlag nach Spielende behandelt, konnte danach jedoch gemeinsam mit den Fans in der Nordkurve feiern.

Die Situation bleibt angespannt für Leverkusen, das am Samstag um 15:30 Uhr in der Bundesliga auf den FSV Mainz 05 trifft. Mit jedem weiteren Ausfall würde die Personaldecke dünner werden, was in der anspruchsvollen Rückrunde zum Problem werden könnte.

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