Vierfache Bayern-Konfrontation: Leverkusens anspruchsvolle Prüfungsphase
Der Bundesligist Bayer 04 Leverkusen steht vor einer möglichen außergewöhnlichen Herausforderung. Innerhalb von nur fünf Wochen könnten die Werkself und der FC Bayern München bis zu viermal aufeinandertreffen – im DFB-Pokal, der Bundesliga und möglicherweise auch in der Champions League.
Champions League als entscheidender Faktor
Zunächst muss Leverkusen jedoch die Hürde Olympiakos Piräus nehmen. Mit einem komfortablen 2:0-Vorsprung aus dem Play-off-Hinspiel in Griechenland gilt die Werkself als klarer Favorit für den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse. Die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen am Freitag wird zeigen, ob es zum deutschen Duell mit dem FC Bayern oder einer Begegnung mit dem englischen Spitzenreiter FC Arsenal kommt.
Sportdirektor Simon Rolfes (44) äußerte sich bereits zum Pokal-Halbfinale: „Wir freuen uns darüber, dass wir im Halbfinale ein Heimspiel haben. In unserer BayArena werden wir alles dafür tun, um einen großen Fight zu liefern und die Bayern auszuschalten. Das Ziel ist das Finale in Berlin.“
Dreifach-Konfrontation innerhalb einer Woche möglich
Sollte es tatsächlich zum deutschen Duell in der Champions League kommen, würde es innerhalb einer einzigen Woche zu drei direkten Begegnungen kommen. Das Hinspiel des Achtelfinales würde am 10. oder 11. März in der BayArena stattfinden, gefolgt vom Bundesliga-Spiel am 14. März, bei dem Leverkusen den Tabellenführer empfängt. Das Rückspiel in München wäre für den 17. oder 18. März angesetzt.
Bereits in der Saison 2024/2025 standen sich beide Teams im Achtelfinale der Champions League gegenüber, wobei sich München mit 3:0 und 2:0 deutlich durchsetzte. Auch das Bundesliga-Hinspiel am 1. November 2025 gewannen die Bayern mit einem klaren 3:0.
Spieler und Trainer kommentieren die mögliche Konstellation
Bayer-Torwart Janis Blaswich (34) zeigte sich gelassen: „Dass es zu vier Spielen gegen die Bayern kommen kann, haben wir natürlich mitbekommen, aber dafür müssen wir erst mal unser Ziel in der Champions League erreichen, das ist ganz wichtig. Die Konstellation, viermal unmittelbar hintereinander gegen eine Mannschaft zu spielen, hatte ich noch nie. Aber auf die Herausforderung würde ich mich sehr, sehr freuen.“
Trainer Kasper Hjulmand (53) lenkte den Fokus zunächst auf die aktuelle Aufgabe: „Mein Fokus liegt jetzt auf dem Spiel gegen Piräus, danach können Sie mir diese Frage vielleicht noch mal stellen …“
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Leverkusen diese historische Vierfach-Konfrontation tatsächlich bestreiten muss und wie die Werkself auf diese intensive Prüfungsphase reagieren wird.



