Bayern-Sorgen um Torjäger Kane: Knöchelprobleme vor Real Madrid-Duell
Die Bayern München bangen um ihren Top-Stürmer Harry Kane. Der 32-jährige englische Nationalspieler hat sich während des Trainings mit der englischen Nationalmannschaft eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Trainer Vincent Kompany bestätigte am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel in Freiburg: „Harry wird gegen Freiburg nicht zur Verfügung stehen.“
Die entscheidenden Fragen zur Kane-Verletzung
Wie ist die Verletzung entstanden?
Kane spürte am Montag zwischen 17.30 und 18 Uhr deutscher Zeit während des geheimen Teils des Nationalmannschaftstrainings plötzlich Schmerzen im Sprunggelenk. Die Beschwerden traten ohne Fremdeinwirkung eines Gegenspielers auf, woraufhin der Stürmer die Trainingseinheit vorzeitig beenden musste.
Was sagen die beteiligten Parteien?
Der englische Fußballverband sprach in einer offiziellen Stellungnahme lediglich von einer „kleinen Verletzung“, ohne konkrete Diagnose zu nennen. Aus Verbandskreisen ist von einer Vorsichtsmaßnahme nach einer Schwellung die Rede. Die Bayern München halten sich mit detaillierten Angaben zurück, zeigen sich aber öffentlich optimistisch.
Die Auswirkungen auf die kommenden Spiele
Für das Bundesliga-Spiel in Freiburg steht Kane definitiv nicht zur Verfügung. Die größere Sorge gilt jedoch dem Champions League-Viertelfinal-Hinspiel bei Real Madrid am 7. April im Estadio Santiago Bernabéu. Kompany äußerte sich dazu: „Was Dienstag angeht, bin ich eher positiv.“
Die Statistik zeigt jedoch, wie wichtig Kane für die Bayern ist: In seinen zweieinhalb Jahren beim deutschen Rekordmeister fehlte der Torjäger bisher nur in elf Spielen. In diesen Partien verzeichnete Bayern sechs Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Mögliche Alternativen und Reaktionen
Gegen Freiburg muss Trainer Kompany wegen der Rot-Sperre von Nicolas Jackson auf Alternativen zurückgreifen. Am wahrscheinlichsten ist der Einsatz von Serge Gnabry in der Sturmspitze. Für das Real Madrid-Spiel wäre auch Jackson wieder verfügbar.
In Spanien verfolgt die Madrider Sportzeitung „AS“ die Entwicklung mit Spannung und spricht bereits vom „Kane-Alarm“. Die mediale Aufmerksamkeit unterstreicht die Bedeutung des englischen Stürmers für das bevorstehende Spitzenduell.
Der aktuelle Zustand des Spielers gibt weiter Anlass zur Sorge: Am Donnerstag war für Kane nur Physiotherapie und leichte Belastung im Kraftraum möglich. Am Freitag zeigte er sich nicht öffentlich. Das Umfeld des Spielers bleibt jedoch optimistisch, dass er rechtzeitig für das Real Madrid-Spiel wieder einsatzfähig sein wird.



