Bayern-Frauen dominieren Pokal-Halbfinale und ziehen souverän ins Finale ein
Bayern-Frauen schießen sich mit 4:0 ins Pokal-Finale

Bayern-Frauen demonstrieren ihre Dominanz im Pokal-Halbfinale

Die Frauen des FC Bayern München haben ihre Favoritenrolle im DFB-Pokal-Halbfinale eindrucksvoll bestätigt und sich mit einem klaren 4:0-Sieg gegen den Underdog SGS Essen ins Finale geschossen. Das Team zeigte von Beginn an seine Überlegenheit und ließ der Konkurrenz kaum Raum zur Entfaltung. Am 14. Mai wartet im Endspiel der Titelverteidiger VfL Wolfsburg, der sein Halbfinale gegen FC Carl Zeiss Jena erst im Elfmeterschießen mit 5:4 für sich entscheiden konnte.

Spektakulärer Auftakt und souveräne Führung

Bereits in der 29. Minute gelang den Münchnerinnen ein sehenswerter Treffer, der die technische Klasse des Teams unterstrich. Verteidigerin Giulia Gwinn tauchte überraschend im linken Strafraum auf und leitete einen Ball mit der Hacke kunstvoll zu Momoko Tanikawa weiter, die den Pass eiskalt verwertete. „Das passiert nicht so oft“, kommentierte Gwinn die Aktion anschließend. „Ich habe Momo einlaufen sehen und dachte, das ist die bessere Möglichkeit als aus der Drehung heraus zu schießen. Und das hat sie gut vollendet.“

Vor der Pause baute Bayern die Führung weiter aus: In der 40. Minute köpfte Pernille Harder nach einer Flanke von Tanikawa zum 2:0, wobei Essens Torhüterin Luisa Palmen den Ball noch berührte, ihn aber nicht halten konnte. Nur fünf Minuten später traf Edna Imade mit einem präzisen Kopfball ins linke Eck zum 3:0.

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Vollendung des Sieges und kleine Schrecksekunde

Nach der Pause setzten die Bayern ihre Dominanz fort und erzielten in der 73. Minute das 4:0. Barbara Dunst flankte erneut zu Imade, die ihren Doppelpack perfekt vollendete. In der Schlussphase sorgte eine harte Aktion von Essens Paula Flach gegen Giulia Gwinn für eine kurze Unterbrechung. Flach traf die Bayern-Kapitänin mit der offenen Sohle auf dem Spann, was mit einer gelben Karte geahndet wurde. Nach einer kurzen Behandlung konnte Gwinn das Spiel jedoch fortsetzen.

Die Münchnerinnen präsentierten sich einmal mehr als das derzeit stärkste Team im deutschen Frauenfußball und machen mit diesem souveränen Einzug ins Pokal-Finale den Männern des Vereins Druck. Deren Mannschaft tritt erst am 22. April im Halbfinale bei Bayer Leverkusen an, um ihr Final-Ticket zu lösen.

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