Bayern-Frauen: Triple-Traum geplatzt, aber Präsident Hainer lobt
Bayern-Frauen: Triple-Traum geplatzt, Hainer lobt

Mit gemischten Gefühlen haben die Fußballerinnen des FC Bayern München auf das verpasste Champions-League-Finale reagiert. Nach der 2:4-Niederlage im Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona überwogen Frust und Enttäuschung, aber auch Stolz auf die gezeigte Leistung. Vor rund 60.000 Zuschauern im Camp Nou zeigten die Münchnerinnen eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Gruppenphase, als sie noch mit 1:7 unterlegen waren.

Starke Leistung trotz Niederlage

Linda Dallmann und Pernille Harder erzielten die Tore für die Bayern, die lange Zeit auf Augenhöhe mit den Spanierinnen spielten. Dennoch reichte es nicht zum erstmaligen Einzug ins Endspiel. Der Traum vom Triple, bestehend aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League, platzte damit. Besonders bitter: Ein Tor von Harder in der 90. Minute wurde nach VAR-Entscheidung wegen eines vorausgegangenen Fouls nicht anerkannt.

VAR-Entscheidung sorgt für Unverständnis

DFB-Kapitänin Giulia Gwinn zeigte sich fassungslos über die Entscheidung von Schiedsrichterin Stéphanie Frappart. „Für mich unerklärlich, dass das Tor zurückgepfiffen wird. Es ist sehr, sehr viel, über das man sich gerade ärgert, weil man das Gefühl hatte, wir waren dann irgendwie doch dran“, klagte Gwinn im ZDF. Sie betonte jedoch auch den Stolz auf die Mannschaftsleistung: „Alles in allem haben wir uns super verkauft.“

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Präsident Hainer: „Erhobenen Hauptes zurück“

Bayern-Präsident Herbert Hainer, der die Partie verfolgte, lobte das Team ausdrücklich: „Wir fahren erhobenen Hauptes nach München zurück. Wir haben der besten Mannschaft der Welt ein starkes Spiel geboten, in der Champions League viele weitere Sympathiepunkte gesammelt und gezeigt, dass sich der FC Bayern mehr und mehr in der internationalen Spitze etabliert.“ Auch der gesperrte Trainer José Barcala, der die Partie von einem verglasten Container aus verfolgte, applaudierte seinem Team.

Barcelona trifft im Finale auf Lyon

Der FC Barcelona trifft nun am 23. Mai in Oslo auf Olympique Lyon, das mit der deutschen Nationalspielerin Jule Brand antritt. Die Bayern-Frauen hingegen müssen sich mit dem Halbfinal-Aus begnügen, können aber auf eine starke Saison zurückblicken.

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