FC Bayern plant Goretzka-Nachfolge: Sportdirektor Freund nennt interne Kandidaten
Bayern: Freund zu Goretzka-Nachfolge - Kandidaten intern

FC Bayern München bereitet sich auf Ära nach Leon Goretzka vor

Der FC Bayern München steht vor einem bedeutenden Wechsel in seinem Mittelfeld. Wie nun bestätigt wurde, wird Nationalspieler Leon Goretzka den deutschen Rekordmeister nach Abschluss der laufenden Saison verlassen. Sportdirektor Christoph Freund hat in einem exklusiven Interview erste Einblicke in die Nachfolgeplanung gegeben und dabei überraschende Details preisgegeben.

Vertragsende besiegelt - beide Seiten einig

Der Vertrag des 31-jährigen Mittelfeldspielers läuft am 30. Juni 2026 aus und wird nicht verlängert. Diese Entscheidung wurde im gegenseitigen Einvernehmen getroffen. Während Goretzkas zukünftiger Verein noch nicht feststeht, konzentriert sich die Bayern-Führung bereits intensiv auf die Frage, wer den erfahrenen DFB-Star im Zentrum des Spielfelds ersetzen könnte.

Freund: "Wir haben einige Kandidaten in den eigenen Reihen"

In einem Gespräch mit dem Sender Sky äußerte sich Sportdirektor Christoph Freund optimistisch über die internen Möglichkeiten: "Es ist eine gewisse Zeit hin, aber wir haben da sehr, sehr interessante eigene Spieler bei uns oder auch verliehen. Die finale Kaderplanung wird im Mai und Juni passieren, aber es ist schön, dass wir da einige Kandidaten in den eigenen Reihen haben." Diese Aussage deutet darauf hin, dass der FC Bayern zunächst interne Lösungen prüfen wird, bevor möglicherweise auf den Transfermarkt zurückgegriffen wird.

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Noel Aseko als vielversprechende Option

Ein besonders interessanter Kandidat aus den eigenen Reihen ist der 20-jährige Noel Aseko. Der defensive Mittelfeldspieler ist seit Februar 2025 an Hannover 96 verliehen und hat sich in der aktuellen Zweitliga-Saison eindrucksvoll entwickelt. Mit 22 Einsätzen, drei Toren und vier Vorlagen avancierte er zum Stammspieler und zeigt kontinuierliche Leistungssteigerungen.

Freund zeigte sich begeistert von der Entwicklung des U21-Nationalspielers: "Noel macht es richtig gut, hat sich richtig gut in die Mannschaft reingespielt und steigert sich von Spiel zu Spiel. Er ist auch immer wieder an Toren beteiligt und bringt eine Aggressivität und eine Note mit, die sehr interessant für uns ist. Wir werden ihn weiter intensiv verfolgen, sind auch in gutem Kontakt. Es ist ein sehr interessanter Spieler von uns."

Asekos Weg zum FC Bayern

Der junge Mittelfeldspieler wechselte bereits im Sommer 2022 von der U17 des Hertha BSC nach München. Dort durchlief er zunächst die U19-Mannschaft, bevor er in der Folgesaison für die zweite Mannschaft aktiv wurde und 30 Einsätze absolvierte. Die anschließende Leihe nach Hannover 96 erwies sich als wichtiger Entwicklungsschritt. Asekos Vertrag beim FC Bayern ist bis Sommer 2028 datiert, was dem Verein langfristige Planungssicherheit bietet.

Weitere interne Optionen im Blick

Neben Noel Aseko hat der FC Bayern nach Aussagen von Christoph Freund noch weitere interessante Spieler in den eigenen Reihen oder auf Leihbasis, die für die Nachfolge von Leon Goretzka in Betracht kommen könnten. Die genaue Kaderplanung wird in den kommenden Monaten konkretisiert, wobei der Fokus deutlich auf der Förderung eigener Talente liegt.

Die Entscheidung über Goretzkas Nachfolge fällt damit in eine Phase strategischer Neuausrichtung beim FC Bayern. Während der erfahrene Mittelfeldspieler nach neun Jahren in München neue Herausforderungen sucht, setzt der Verein vermehrt auf die Integration junger, eigener Talente. Diese Entwicklung spiegelt einen langfristigen Planungsansatz wider, der über die unmittelbare Saison hinausreicht.

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