Champions-League-Spektakel in Paris: Bayern unterliegt 4:5
Paris Saint-Germain und der FC Bayern haben sich im Halbfinal-Hinspiel der Champions League ein historisches Torspektakel geliefert. Am Ende siegten die Franzosen mit 5:4 (3:2) und gehen mit einer guten Ausgangsposition in das Rückspiel.
Rekordverdächtige erste Halbzeit
Bereits die erste Halbzeit war historisch: Fünf Tore bis zur Pause hatte es in einem Champions-League-Halbfinale noch nie gegeben. Harry Kane brachte den deutschen Rekordmeister in der 17. Minute per Elfmeter in Führung. PSG schlug jedoch schnell zurück: Khvicha Kvaratskhelia (24.) und Joao Neves (33.) drehten die Partie. Michael Olise glich in der 41. Minute aus, ehe Ousmane Dembélé tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+5) vom Punkt zur 3:2-Pausenführung für die Gastgeber traf.
Offensivspektakel auch nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel ging das Offensivspektakel weiter. Kvaratskhelia erhöhte in der 56. Minute für PSG, nur zwei Minuten später legte Dembélé mit dem 5:2 scheinbar die Vorentscheidung nach. Doch die Bayern zeigten Moral: Dayot Upamecano (65.) und Luis Diaz (68.) verkürzten innerhalb weniger Minuten auf 4:5 und machten die Partie noch einmal spannend. Am Ende blieb es beim knappen Heimsieg für die Pariser.
Ausgangslage für das Rückspiel
Mit dem 5:4 haben die Pariser die bessere Ausgangslage für das Rückspiel, das am Mittwoch, dem 6. Mai, in der Allianz Arena in München stattfindet. Anpfiff ist um 21 Uhr. Die Bayern müssen mindestens mit einem 1:0 gewinnen, um ins Finale einzuziehen.



