Zverev besiegt Altmaier: Arbeitssieg in Rom trotz Regen und Erkältung
Zverev besiegt Altmaier in Rom

Ein Arbeitssieg zum Masters-Start: Tennis-Star Alexander Zverev (29) steht in der dritten Runde von Rom. Nach einem Freilos in der ersten Runde besiegte der Hamburger im deutschen Duell Daniel Altmaier (27) aus Kempen mit 7:5, 6:3. Nun trifft die Nummer drei der Welt auf den Niederländer Tallon Griekspoor (29) oder das belgische Supertalent Alexander Blockx (21).

Regen und Kälte als erste Hürde

Die Wetterbedingungen im Foro Italico waren bereits das erste Problem für Zverev. Als er auf den Platz wollte, begann es zu regnen. Die Partie wurde um gut eine Stunde verschoben. Zwar hörte der Regen auf, aber die Temperaturen blieben niedrig: keine 20 Grad. Zverev mag es wärmer, aber dennoch kam er gut ins Match, führte 5:2 und schien einem sicheren Sieg entgegenzustreben. Doch plötzlich wachte Altmaier auf und holte sich das Break zurück. Zum Tiebreak reichte es jedoch nicht: Im richtigen Moment war der Favorit hellwach und sicherte sich den Satz mit 7:5.

Rutschpartie und Erkältung im zweiten Satz

Im zweiten Durchgang stolperte Zverev. Der Olympiasieger von 2021 rutschte aus, verletzte sich glücklicherweise nicht, verlor aber wenig später seinen Aufschlag zum 1:2. Konnte Altmaier, aktuell die deutsche Nummer drei, tatsächlich kontern? Vorerst nicht! Zverev holte sich das Break umgehend zurück, obwohl er gesundheitlich angeschlagen schien. Immer wieder schniefte er, die Nase schien zu laufen. Wie sehr setzte ihm die kleine Erkältung zu?

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Wutausbruch bei Altmaier

Bei eigenem Aufschlag lag Zverev plötzlich 0:40 hinten und hatte drei Breakbälle gegen sich. Aber er straffte sich, gewann das Aufschlagspiel doch noch. Altmaier schlug vor Wut mit dem Schlägergriff einen Ball in Baseball-Manier in die Luft und kassierte dafür eine Verwarnung. Damit brachte er sich wohl selbst aus dem Match. Zverev gelang das nächste Break, und nach 1:44 Stunden verwandelte er seinen vierten Matchball zum 6:3.

Ausblick: Zverev als Nummer zwei gesetzt

Durch die Absage des Weltranglisten-Zweiten Carlos Alcaraz (23/Spanien) ist Zverev an Nummer zwei gesetzt. Das bedeutet: Er würde erst im Finale auf Überflieger Jannik Sinner (24) treffen. Der Italiener gewann die vergangenen neun Partien gegen Zverev. Dennoch ist diese Paarung wohl das Beste, was es derzeit im Welttennis gibt, solange Alcaraz fehlt. Das wird auch bei den French Open am 24. Mai in Paris erwartet: Auch dort lautet das erwartete Finale Sinner gegen Zverev.

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