FC Bayern erleidet erneuten Rückschlag: Hiroki Ito fällt mit Muskelfaserriss aus
Der FC Bayern München muss sich erneut auf eine längere Verletzungspause seines japanischen Verteidigers Hiroki Ito einstellen. Der 26-Jährige hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und wird für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Diese Nachricht bestätigte Sportdirektor Christoph Freund am Rande der Auslosung zum Achtelfinale der Champions League gegenüber dem Sender Sky.
Verletzungspech beendet erste stabile Phase
Für Hiroki Ito bedeutet diese neue Verletzung ein jähes Ende der ersten längeren Phase ohne gesundheitliche Probleme seit seinem Wechsel zum FC Bayern vor etwa eineinhalb Jahren. Nach mehreren schwerwiegenden Fußverletzungen hatte sich der Verteidiger erst im November vergangenen Jahres zurückgemeldet und zeigte sich in guter Form. In der Münchner Mannschaft trat Ito bisher überwiegend als wertvoller Ergänzungsspieler in Erscheinung, der insbesondere auf der linken Abwehrseite für Tiefe sorgte.
Besonders schmerzlich ist der Ausfall im Hinblick auf das anstehende Spitzenspiel: Im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag hätte Ito durchaus eine wichtige Rolle übernehmen können. Diese Option entfällt nun komplett, zumal mit Alphonso Davies ein weiterer Spieler für die Position des linken Außenverteidigers aktuell verletzungsbedingt fehlt.
Personelle Engpässe in der Bayern-Defensive
Die Doppelbelastung durch die Ausfälle von Ito und Davies stellt die Münchner vor taktische Herausforderungen. Immerhin gibt es eine positive Nachricht: Rechtsverteidiger Konrad Laimer, der in der Vergangenheit bereits auf der linken Seite ausgeholfen hat, dürfte beim Spiel gegen den BVB wieder einsatzbereit sein. Seine Flexibilität könnte in dieser Situation von unschätzbarem Wert sein.
Die erneute Verletzung von Hiroki Ito unterstreicht einmal mehr das Verletzungspech, das den talentierten Japaner seit seinem Wechsel nach München begleitet. Der FC Bayern muss nun kreative Lösungen finden, um diese personelle Lücke in der Defensive zu schließen, besonders in einer Phase, in der wichtige Spiele in der Bundesliga und der Champions League anstehen.



