FC Bayern: Torwartkrise vor Champions-League-Rückspiel gegen Bergamo verschärft sich
Bayern: Torwartkrise vor CL-Rückspiel verschärft sich

FC Bayern München: Torwartdrama vor entscheidendem Champions-League-Duell

Die Verletzungssorgen im Tor des FC Bayern haben sich vor dem entscheidenden Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo am Mittwochabend (21.00 Uhr/DAZN) weiter verschärft. Was bereits als kritische Situation galt, entwickelt sich nun zu einer echten Torwartkrise für Trainer Vincent Kompany.

Ulreichs Verletzung verschärft die Notlage

Die neueste Hiobsbotschaft erreichte den deutschen Rekordmeister am Wochenende: Sven Ulreich, der dritte Torhüter im Kader, wird im Rückspiel gegen Bergamo nicht zur Verfügung stehen. Der 35-Jährige zog sich beim 1:1-Remis bei Bayer Leverkusen einen Muskelbündelriss im Adduktorenbereich zu und muss pausieren.

Damit reiht sich Ulreich in eine lange Liste verletzter Bayern-Torhüter ein. Bereits seit längerem fehlt Stammkeeper Manuel Neuer, der erst nach der anstehenden Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen wird. Auch sein direkter Vertreter Jonas Urbig ist angeschlagen – der 21-Jährige hatte im Hinspiel gegen Atalanta (6:1) eine Gehirnerschütterung erlitten und seine Einsatzfähigkeit für das Rückspiel ist noch unklar.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Jugendtorhüter als letzte Option

Die Situation wird dadurch verschärft, dass auch der vierte Torhüter Leon Klanac ausfällt. Die 19-jährige Nummer eins der zweiten Mannschaft leidet bereits seit Wochen an einer Oberschenkelverletzung und kann nicht eingesetzt werden.

Immerhin hatte der FC Bayern vorsorglich für die Champions League zwei weitere Torhüter nominiert. Zur Verfügung stehen nun der 19-jährige Jannis Bärtl, der normalerweise als Nummer zwei in der Regionalliga-Mannschaft aufläuft, sowie der erst 16 Jahre alte Leonard Prescott, Torhüter der U19.

Diese außergewöhnliche Personalsituation stellt Trainer Vincent Kompany vor eine enorme Herausforderung, gerade in einem so wichtigen Spiel wie dem Champions-League-Rückspiel. Die Münchner führen zwar mit 6:1 aus dem Hinspiel, aber eine sichere Torhüterposition wäre in solch einer entscheidenden Phase natürlich wünschenswert.

Historische Torwartkrise beim Rekordmeister

Was als kurzfristige Vertretungssituation begann, hat sich zu einer historischen Torwartmisere entwickelt. Gleich vier Torhüter des Profikaders sind aktuell verletzt oder angeschlagen – eine Situation, die selbst bei einem Verein mit der Tiefe des FC Bayern außergewöhnlich ist.

Die medizinischen Diagnosen der letzten Tage brachten zwar keine Schocknachrichten, aber die Häufung der Ausfälle auf einer so sensiblen Position wie der Torhüterrolle bereitet den Bayern-Verantwortlichen berechtigte Sorgen. Jetzt muss sich zeigen, ob die jungen Nachwuchskeeper in der Lage sind, in dieser Drucksituation zu bestehen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration