FC Bayern vs. PSG: Wer hat die besseren Fantastischen 4?
Bayern vs. PSG: Fantastische 4 im Vergleich

Paris – PSG gegen Bayern – das ist vor allem das Duell der vielleicht besten Offensivreihen der Welt! Bei beiden Teams spielen vorne absolute Superstars, die jeder für sich den Unterschied ausmachen können: Harry Kane (32), Luis Díaz (29), Michael Olise (24) und Jamal Musiala (23) auf der einen Seite, Ousmane Dembélé (28), Khvicha Kvaratskhelia (25), Bradley Barcola (23) und Desiré Doué (20) auf der anderen. Wer hat die besseren „Fantastischen 4“? BILD macht den Vergleich!

Marktwert: Bayern knapp vorn

Bayern gewinnt das Marktwert-Duell knapp! Kane (65 Mio. Euro Marktwert bei Transfermarkt.de), Olise (140 Mio.), Díaz (70 Mio.) und Musiala (120 Mio.) bringen zusammen pralle 395 Mio. Euro auf den Platz. Paris hat mit Dembélé (100 Mio.), Doué (90 Mio.), Kvaratskhelia (90 Mio.) und Barcola (70 Mio.) „nur“ ein 350-Mio.-Quartett.

Torgefahr: Bayern mit Abstand vorn

Auch hier Vorteil München! Bayerns Quartett bringt es in dieser Saison auf irre 102 Tore und 61 Vorlagen – obwohl Musiala die komplette Hinrunde wegen seines Wadenbeinbruchs und der Knöchel-OP ausfiel. Das Paris-Quartett schafft nur gut die Hälfte mit 56 Toren und 32 Vorlagen.

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System: Unterschiedliche Aufstellungen

Bei Bayern stehen die „Fantastischen 4“ so gut wie sicher gemeinsam auf dem Platz. Díaz links, Musiala in der Mitte, Olise rechts, Kane stürmt vorne. Anders bei Paris: Weil die ein 4-3-3-System bevorzugen, standen zuletzt meist nur Dembélé, Kvaratskhelia und Doué als Dreierreihe im Angriff in der Startelf. Barcola steht als Top-Joker bereit. So einen hat Bayern aktuell nicht auf der Bank, PSG kann also besser nachlegen. Und: Mit Vitinha (26) hat Paris dafür noch einen Superstar im Mittelfeld, der auch immer für Torgefahr sorgt (7 Tore, 10 Vorlagen).

Tempo: PSG mit klarem Vorteil

Hier hat Paris ganz klar einen Vorteil. Doué und Dembélé sind Super-Sprinter, auch Kvaratskhelia und Barcola sind pfeilschnell. Deshalb sind die Überfall-Angriffe von PSG so brandgefährlich. Kane und Musiala haben deutlich weniger Tempo, Díaz und Olise kommen auch nicht ganz an die PSG-Stars ran.

Transfer-Hintergründe

Übrigens: Doué wäre beinahe im Sommer 2024 bei Bayern gelandet. Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge (70/aktuell Mitglied des mächtigen Aufsichtsrats) erzählt bei „t-online“: „Den hätten wir gerne verpflichtet. Der Spieler hätte auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis mit Ablöse und Gehalt gut zu uns gepasst. Aber er hat sich für Paris entschieden, weil er in seiner französischen Heimat bleiben wollte.“ Doué ging für 50 Mio. Euro von Stade Rennes zu PSG und schoss im Champions-League-Finale 2025 zwei Tore gegen Inter (5:0). Über das Bayern-Interesse im Jahr 2016 an Ousmane Dembélé (28) sagt Rummenigge: „Bei Dembélé war ich noch selbst mit dabei. Wir und vor allem unser damaliger Sportdirektor Michael Reschke wollten ihn unbedingt verpflichten, aber leider ist uns damals Dortmund zuvorgekommen. Dembélé spielte damals bei Stade Rennes. Die Klub-Besitzer waren gleichzeitig auch die Besitzer von Puma. Dortmund hatte zu dem Zeitpunkt einen Ausrüstervertrag mit Puma. Dementsprechend war klar, dass wir als Adidas-Klub da nicht unbedingt präferiert zum Zug kommen.“

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