FC Bayern siegt knapp gegen Frankfurt - Später Fehler und Verletzung trüben Erfolg
Bayern-Zittersieg: Später Fehler und Verletzung trüben Erfolg

FC Bayern München erkämpft sich knappen Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt

Der FC Bayern München hat sich am Samstagnachmittag in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen, aber nervenaufreibenden Sieg erkämpft. Vor heimischer Kulisse in der Allianz Arena setzten sich die Münchner mit 3:2 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt durch. Der Erfolg war jedoch alles andere als souverän und wurde von einem späten Fehler sowie einer besorgniserregenden Verletzung überschattet.

Frühe Führung und Kanes Doppelpack

Die Bayern starteten stark in die Begegnung und gingen bereits in der 16. Minute in Führung. Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic erzielte mit einem sehenswerten Volleytreffer aus etwa 18 Metern das 1:0. Eintracht-Keeper Kaua Santos wirkte auf dem nassen Rasen bei diesem Schuss unglücklich und hatte keine Chance. Nur vier Minuten später erhöhte Stürmer-Star Harry Kane auf 2:0 und markierte damit sein 501. Karrieretor.

In der 68. Minute schien Kane mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag die Partie endgültig entschieden zu haben. Der Engländer vollendete gekonnt und brachte es auf Tor Nummer 502 in seiner beeindruckenden Laufbahn. Doch die Frankfurter gaben nicht auf und kämpften sich zurück ins Spiel.

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Frankfurter Aufholjagd und bayrischer Fehlpass

In der 77. Minute verkürzte Jonathan Burkardt per Foulelfmeter auf 2:3 und brachte neue Spannung in die Partie. Die eigentliche Dramatik entfaltete sich jedoch erst in der Schlussphase. In der 86. Minute leistete sich die bayrische Hintermannschaft einen kapitalen Fehler, der fast den Ausgleich kostete.

Joshua Kimmich spielte einen riskanten Querpass vor das eigene Tor, der eigentlich ungefährlich sein sollte. Doch Minjae Kim ging dem Ball nicht entschlossen entgegen und berührte ihn nur unglücklich. Der Ball prallte an Arnaud Kalimuendo ab und landete nur zwei Meter vor dem leeren Bayern-Tor. Glück für die Münchner, dass kein Frankfurter Spieler in unmittelbarer Nähe war, um den Ball ins Netz zu befördern.

Verletzung von Alphonso Davies sorgt für Sorgen

Der knappe Erfolg wurde zusätzlich von einer besorgniserregenden Szene um Alphonso Davies getrübt. Der kanadische Linksverteidiger setzte sich nur wenige Minuten nach der Halbzeitpause auf den Rasen, fasste sich an den Knöchel und zeigte deutliche Schmerzanzeichen. Er musste noch auf dem Platz medizinisch behandelt werden.

Zwar konnte der 25-Jährige den Platz nach kurzer Unterbrechung mit ärztlicher Begleitung eigenständig verlassen, doch sein Verhalten ließ auf ernsthafte Probleme schließen. Davies zog sich sein Trikot über die Augen, was oft auf Frustration oder starke Schmerzen hindeutet. Trainer Thomas Tuchel musste ihn bereits in der 50. Minute durch Hiroki Ito ersetzen.

Tabellensituation und Ausblick

Mit diesem Zittersieg baut der deutsche Rekordmeister seinen Vorsprung an der Tabellenspitze vorerst auf neun Punkte aus. Allerdings kann Verfolger Borussia Dortmund im Topspiel gegen RB Leipzig (ab 18.30 Uhr) noch nachziehen und den Abstand verringern.

Die Bayern zeigten an diesem Nachmittag zwei Gesichter: In der Offensive überzeugten sie mit schönen Toren und gutem Kombinationsspiel, in der Defensive ließen sie jedoch Konzentrationsschwächen erkennen. Die Verletzung von Davies könnte zudem langfristige Folgen für die Mannschaftsaufstellung haben, besonders mit Blick auf die anstehenden wichtigen Spiele in der Bundesliga und im Europapokal.

Die Eintracht Frankfurt kann trotz der Niederlage Positives mitnehmen. Die Mannschaft kämpfte bis zum Schluss und nutzte die Chancen, die sich ihr boten. Der späte Druck in der Schlussphase zeigte, dass die Frankfurter auch gegen die Bayern gefährlich sein können.

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