Boris Becker spricht offen über Scheidung von Barbara: „Sie hatte die Macht, weil ich der Bösewicht war“
Becker über Scheidung: „Sie hatte die Macht, ich war der Bösewicht“

Boris Becker spricht offen über Scheidung von Barbara: „Sie hatte die Macht, weil ich der Bösewicht war“

Boris Becker (58) hat sich in einem aktuellen Podcast so ehrlich wie selten zuvor über Betrug, Scheidung und sein Verhältnis zu seiner Ex-Frau Barbara Becker (59) geäußert. Der frühere Tennis-Star blickt auf eine turbulente Zeit zurück, in der aus dem gefeierten Wimbledon-Champion plötzlich der Schuldige der Nation wurde.

Der Auslöser der Trennung

Der entscheidende Moment, der zum Ende der Ehe führte, war Beckers Affäre mit Angela Ermakova (58). Als öffentlich wurde, dass aus diesem Seitensprung Tochter Anna (25) hervorging, zerbrach die Beziehung zu Barbara, der Mutter seiner beiden Söhne Noah (32) und Elias (26). „Ich habe sie betrogen, daran besteht kein Zweifel“, gesteht Becker ohne Umschweife und übernimmt damit klar die Verantwortung für sein Handeln.

Wie aus dem Star der „Bösewicht“ wurde

Nach der Trennung folgte ein intensiver öffentlicher Rosenkrieg, der Becker nachhaltig prägte. Rückblickend beschreibt er, wie sehr die Stimmung damals gegen ihn kippte. „Wir haben das also hinter uns gelassen. Nach unserer Scheidung gab es ein paar Szenen. Aber es ist schon so lange her“, erklärt der 58-Jährige. Vieles sei inzwischen verblasst, doch die damalige Dynamik bleibt ihm im Gedächtnis.

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Entscheidend war aus seiner Sicht die öffentliche Wahrnehmung: „Sie hatte die Macht, weil ich der Bösewicht war. Sie hat eine ordentliche Abfindung bekommen. Und sie hat begriffen, dass niemand perfekt ist“. Becker schildert damit ein Kräfteverhältnis, das stark durch mediale Darstellungen und gesellschaftliche Urteile geprägt war.

Heutiges Familienleben trotz vergangener Konflikte

Trotz aller Verletzungen und öffentlichen Auseinandersetzungen spricht Becker heute respektvoll über seine Ex-Frau. „Trotzdem haben wir es geschafft, eine Beziehung aufzubauen, die auf Respekt beruht. Sie ist eine wundervolle Mutter für meine beiden ältesten Söhne“, betont er. Barbara Becker ist mittlerweile ebenfalls nach Mailand gezogen, wo Boris Becker lebt.

Seine Rolle als Vater liegt ihm besonders am Herzen: „Ich bezeichne mich gern als guten Vater. Ich habe mich wirklich gut um meine beiden Ältesten gekümmert, obwohl sie damals nicht in Europa lebten, sondern nach Miami gezogen sind“. Die familiären Bande haben die Turbulenzen überdauert.

Versöhnung nach 25 Jahren

Vom einstigen Rosenkrieg ist heute nichts mehr zu spüren. „25 Jahre später betrachten wir uns trotz allem, was passiert ist, immer noch als eine eng verbundene Familie“, erklärt Becker. Diese Entwicklung beschreibt er als eine seiner persönlichsten und längsten Herausforderungen – vielleicht sogar als die Partie mit der intensivsten Nachspielzeit seiner Lebensgeschichte.

Die offenen Worte des Tennis-Legenden zeigen nicht nur die menschliche Seite hinter den Schlagzeilen, sondern auch, wie Beziehungen und Familienbande selbst nach tiefgreifenden Krisen wieder heilen können.

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