Spannung in Giesing: Löwen bereiten sich auf richtungsweisendes Duisburg-Duell vor
Die Anspannung und Vorfreude auf das Traditionsduell zwischen dem TSV 1860 München und dem MSV Duisburg am Sonntag (16.30 Uhr) sind in München-Giesing deutlich spürbar. Trainer Markus Kauczinski zeigte sich am Freitagmittag bei einer Pressekonferenz zwar aufgeregt, aber gelassen. "Mein Puls geht noch", sagte der Löwen-Dompteur mit einem Lachen, während er sich an die Halsschlagader griff. Präsident Gernot Mang und Sport-Geschäftsführer Manfred Paula verfolgten die Worte des Trainers gespannt.
Massiver Fan-Support für beide Seiten erwartet
Über 1.600 Löwen-Fans werden das Team nach Duisburg begleiten, um das Traditionsduell zwischen Löwe und Zebra live zu erleben. "Das pusht uns", betonte Kauczinski. Gleichzeitig bereiten die Duisburger Fans einen riesigen Busempfang vor dem Stadion vor, der die Mannschaft von Trainer Dietmar Hirsch empfangen soll. Insgesamt erwartet die Löwen eine beeindruckende Kulisse von rund 25.000 Zuschauern im MSV-Arena. "Sie haben eine Wucht, eine Power", beschrieb Kauczinski die Atmosphäre, warnte aber zugleich: "Ich habe das Gefühl, dass wir ihnen gefährlich werden können."
Entwarnung bei Leistungsträgern und Aufstiegsambitionen
Für den TSV 1860 geht es in dieser Partie um viel. Eine Niederlage könnte die Aufstiegschancen deutlich schmälern. Doch Kauczinski kann mit positiven Nachrichten aufwarten: Der zuletzt gelbgesperrte Vize-Kapitän Thore Jacobsen ist zurück, und auch Samuel Althaus wird im Kader stehen. Die Langzeitverletzten fehlen weiterhin, aber Philipp Maier und Max Reinthaler, die unter der Woche kürzertreten mussten, sind einsatzbereit. Nur Noah Klose (Gehirnerschütterung), Damjan Dordan (Knieprobleme) und Loris Husic (krank) müssen passen.
Die Löwen reisen mit einem ordentlichen Selbstvertrauen nach Duisburg, da sie seit sechs Partien ungeschlagen sind. Kauczinski, der wenige Kilometer weiter in Gelsenkirchen geboren ist, betonte die Bedeutung des Spiels: "Ich freue mich darauf." Ob es dem TSV 1860 gelingt, den nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsregion zu machen, wird sich am Sonntag zeigen. Die Kombination aus Fan-Support und zurückkehrenden Leistungsträgern gibt Anlass zur Hoffnung.



