BVB-Wahnsinn mit drei Elfmeter-Toren: Dortmund dreht 0:2 gegen HSV
Ein furioses Comeback der Extraklasse! Borussia Dortmund hat am 21. März 2026 nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem 0:2-Rückstand noch ein 3:2 gegen den Hamburger SV gedreht. Das Besondere: Alle drei Dortmunder Treffer fielen durch Elfmeter, wobei Ramy Bensebaini gleich zweimal erfolgreich vom Punkt traf.
Schwacher Start, starkes Ende
Die erste Halbzeit gehörte eindeutig dem HSV. Die Dortmunder Hintermannschaft patzte immer wieder und lud die Hamburger förmlich zu ihren Toren ein. Bereits in der 19. Minute erzielte Otele nach einem Ballverlust von Svensson gegen Mikelbrencis das 1:0 für Hamburg. Das 2:0 folgte in der 38. Minute durch Lokonga, nachdem Nmecha den Ball in der eigenen Hälfte gegen Remberg verloren hatte.
Sinnbildlich für die schwache BVB-Leistung war der erste Elfmeter kurz vor der Pause. Beier wurde bei einem Klärungsversuch von Omari an der Wade getroffen, doch Nationalspieler Nmecha schoss den Strafstoß links am Pfosten vorbei.
Kovacs Wechsel bringen die Wende
Zur zweiten Halbzeit reagierte BVB-Trainer Niko Kovac mit einem doppelten Wechsel. Er brachte Ramy Bensebaini für das glücklose Juwel Reggiani und Stürmer Guirassy für Adeyemi. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen.
In der 73. Minute gab es den zweiten Elfmeter für Dortmund, nachdem Beier erneut im Strafraum gefoult wurde - dieses Mal von Mikelbrencis. Nach einem VAR-Check bestätigte Schiedsrichter Jöllenbeck die Entscheidung, und Joker Bensebaini verwandelte sicher zum 1:2.
Nur sechs Minuten später folgte der Ausgleich durch Guirassy, der eine Flanke von Ryerson im zweiten Versuch an Torhüter Heuer Fernandes vorbei ins Netz beförderte. Der BVB war nun wie ausgewechselt, während der HSV völlig überfordert wirkte.
Bensebaini besiegelt den Sieg
Den Schlusspunkt setzte - natürlich - ein weiterer Strafstoß. In der 84. Minute bekam Muheim einen Bellingham-Schuss an den ausgestreckten linken Arm, und Bensebaini hatte auch beim zweiten Mal vom Punkt überhaupt keine Probleme und schob überlegt zum 3:2 ein.
Drei Elfmeter, drei Punkte und ein emotionaler BVB-Sieg! Nach der schwachen ersten Halbzeit zeigte Dortmund in der zweiten Spielhälfte eine komplett veränderte Leistung und verdiente sich den Sieg durch konsequente Offensivarbeit. Für Trainer Niko Kovac war es ein taktischer Coup, dessen Wechsel die komplette Wende einleiteten.
Der HSV muss dagegen eine bittere Niederlage verkraften, nachdem die Mannschaft in der ersten Halbzeit noch souverän geführt hatte. Die drei Elfmeter-Entscheidungen werden sicherlich für Diskussionen sorgen, doch am Ende war der BVB die verdient siegreiche Mannschaft.



