BVB-Legende Lukasz Piszczek beendet Trainerengagement in Polen nach kurzer Zeit
Der ehemalige Bundesliga-Profi Lukasz Piszczek hat sein Traineramt beim polnischen Zweitligisten GKS Tychy nach nur acht Spielen aufgegeben. Der Klub bestätigte die Trennung, die in beidseitigem Einvernehmen erfolgte, wobei die Interessen des Vereins im Vordergrund standen.
Rücktritt nach deutlicher Niederlage
Laut Medienberichten soll Piszczek nach der 0:4-Niederlage bei Stal Mielec am vergangenen Wochenende seinen Rücktrittswunsch bei den Verantwortlichen vorgebracht haben. Der Ex-BVB-Star hatte die Mannschaft erst im November 2025 übernommen, konnte aber in seiner kurzen Amtszeit nur zwei Punkte erzielen.
Der Tabellenletzte GKS Tychy steht zehn Spieltage vor Saisonende bereits mit sechs Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Piszczek, der in seiner Spielerzeit mit Borussia Dortmund zweimal deutscher Meister und dreimal DFB-Pokalsieger wurde, konnte diese Erfolge nicht auf die Trainerbank übertragen.
Schwierige Situation für den polnischen Klub
Die Entscheidung fiel in einer kritischen Phase für den Verein, der dringend Punkte benötigt, um den Abstieg aus der zweiten polnischen Liga zu vermeiden. Die Vereinsführung betonte, dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen stattfand und primär dem Wohl des Teams diente.
Piszczeks kurzes Intermezzo als Cheftrainer endet damit nach weniger als vier Monaten. Der 40-Jährige hatte nach seiner aktiven Karriere zunächst als Co-Trainer bei Legia Warschau gearbeitet, bevor er im Herbst 2025 den Schritt zum Cheftrainer bei GKS Tychy wagte.



