BVB sucht neuen Sportdirektor: Elversbergs Book und Hoffenheims Rosen im Fokus
BVB sucht Kehl-Nachfolger: Book und Rosen im Gespräch

Borussia Dortmund sucht Nachfolger für Sebastian Kehl

Nach der überraschenden Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl will Borussia Dortmund die vakante Position schnellstmöglich neu besetzen. Der Bundesliga-Zweitplatzierte hat dabei offenbar konkrete Kandidaten im Visier, wie verschiedene Medienberichte nahelegen.

Zweitliga-Erfolgsarchitekt im Fokus

Im Zentrum der Spekulationen steht Nils-Ole Book, der Sportvorstand des Zweitligisten SV Elversberg. Der 40-Jährige gilt als entscheidender Baumeister des bemerkenswerten Aufstiegs des saarländischen Dorfclubs von der Regionalliga Südwest bis in die 2. Bundesliga, wo das Team aktuell auf einem direkten Aufstiegsplatz rangiert.

Book bewies in Elversberg ein ausgezeichnetes Händchen bei Spielerverpflichtungen wie Nick Woltemade, Paul Wanner, Fisnik Asllani und Younes Ebnoutalib. Auch den Abgang wichtiger Leistungsträger kompensierte der Verein unter seiner Ägide stets erfolgreich. Der ehemalige Profi, der unter anderem für den MSV Duisburg aktiv war, stand bereits mehrfach im Fokus anderer Bundesliga-Clubs, zuletzt bei Borussia Mönchengladbach.

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Weitere Kandidaten im Gespräch

Neben Book soll laut Berichten auch Alexander Rosen, der frühere Sport-Geschäftsführer der TSG Hoffenheim, als möglicher Anwärter für den Spitzenposten in Dortmund in Betracht gezogen werden. Rosen verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Bundesliga und könnte dem BVB neue Impulse verleihen.

Interessant ist dabei, dass Book erst im Oktober 2025 seinen Vertrag bei der SV Elversberg verlängert hatte, wobei die genaue Laufzeit damals nicht öffentlich gemacht wurde. Trotz eines umfangreichen Kaderumbruchs im Sommer mischt Elversberg unter Books Führung erneut an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga mit.

Krösche bleibt vorerst in Frankfurt

Inmitten dieser Personalgerüchte hatte zuletzt auch Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche mit dem BVB in Verbindung gebracht worden. Der 45-Jährige äußerte sich jedoch jüngst im ZDF-„Sportstudio“ eindeutig zu etwaigen Wechselgedanken: „Ich bin kein Typ, der jetzt irgendwie die nächsten Schritte plant. Ich bin im Heute und Hier. Und ich bin total gerne bei Eintracht Frankfurt“, betonte Krösche, der bei den Hessen noch einen Vertrag bis 2028 besitzt.

Die Trennung von Sebastian Kehl war für viele Beobachter überraschend gekommen. Der 46-Jährige verließ den BVB nach 24 Jahren als Spieler und Funktionär mit sofortiger Wirkung am vergangenen Sonntag. Die Dortmunder Verantwortlichen betonen nun die Dringlichkeit einer zügigen Nachbesetzung, um die sportliche Planung für die kommende Saison nicht zu gefährden.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich Book, Rosen oder möglicherweise ein weiterer Kandidat als neuer Sportdirektor bei Borussia Dortmund durchsetzen kann. Die Personalie ist von strategischer Bedeutung für den Bundesliga-Zweitplatzierten, der langfristig wieder an die nationale Spitze zurückkehren möchte.

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