Carl Zeiss Jena droht nächste Spielabsage - Trainer Uluc warnt vor Horror-März
Carl Zeiss Jena droht nächste Spielabsage - Horror-März befürchtet

Carl Zeiss Jena steht vor nächster Spielabsage - Trainer warnt vor Horror-März

Die Situation beim FC Carl Zeiss Jena spitzt sich weiter zu. Nach bereits zwei ausgefallenen Spielen in diesem Winter steht die nächste Absage praktisch vor der Tür. Am kommenden Sonntag sollte die Mannschaft eigentlich bei Hertha Zehlendorf in der Regionalliga Nordost antreten, doch Trainer Volkan Uluc (56) zeigt sich äußerst pessimistisch.

Uluc zweifelt an Spielmöglichkeit

„Ich habe die aktuellen Bedingungen vor Ort gesehen. Ich glaube kaum, dass wir spielen können“, erklärt der erfahrene Trainer in einem exklusiven Gespräch. Bereits am Mittwoch könnte die offizielle Entscheidung über die Absage fallen. Für den traditionsreichen Verein aus Thüringen wäre dies der nächste Rückschlag in einem ohnehin schwierigen Winterhalbjahr.

Der Jena-Coach übt deutliche Kritik am zuständigen Verband: „Der NOFV sollte seine Planungen hinterfragen, vielleicht mal einen Blick über den Tellerrand in die anderen Regionalligen wagen“, fordert Uluc mit Nachdruck. Seine Prognose für die kommenden Wochen fällt düster aus: Ein regulärer Spielbetrieb vor Ende Februar erscheint kaum vorstellbar.

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Warnung vor extremen Belastungen

Die Konsequenzen wären für die Spieler enorm. „Was für uns bedeutet, dass wir im März und April eine englische Woche nach der anderen haben. Das wird an die Substanz gehen“, warnt der Trainer vor den bevorstehenden Herausforderungen. Einen spezifischen Wettbewerbsnachteil sieht Uluc zwar nicht – schließlich treffe die Situation alle Teams der Liga gleichermaßen. Doch die physische und psychische Belastung bleibt für die Spieler enorm hoch.

„Uns stehen Hammerwochen bevor“, sagt der Coach und prägt bereits den Begriff des Horror-März für die kommende Phase. Besonders bitter für die Mannschaft: Seit dem 2. Januar trainiert Carl Zeiss Jena ohne ein einziges Pflichtspiel absolviert zu haben. Wochenlange intensive Vorbereitung, aber kein Wettkampf und keine sportliche Belohnung für die Mühen.

Kreative Lösungen gefragt

„Da heißt es für uns: Kreativ sein“, erklärt Uluc die aktuelle Herausforderung. Zusammen mit seinem Trainerteam versucht er alles, um die Stimmung in der Mannschaft hochzuhalten und die Motivation trotz der widrigen Umstände zu bewahren. Spezielle Trainingsmethoden, Teambuilding-Maßnahmen und individuelle Gespräche gehören zum Repertoire, um die Spieler mental und physisch auf die kommenden Belastungen vorzubereiten.

Dieser Winter entwickelt sich für den FC Carl Zeiss Jena zunehmend zu einer echten Geduldsprobe. Nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans müssen weiterhin auf die Rückkehr zum regulären Spielbetrieb warten. Die Vereinsverantwortlichen stehen vor der schwierigen Aufgabe, die Mannschaft durch diese ungewöhnliche Phase zu führen und gleichzeitig die sportlichen Ziele für die Saison nicht aus den Augen zu verlieren.

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