Jens Castrops Stammplatz-Plan: Gladbach-Star will sich in Südkoreas Nationalteam etablieren
Castrops Stammplatz-Plan: Gladbach-Star will sich in Südkorea etablieren

Jens Castrop plant Stammplatz in Südkoreas Nationalteam nach Gladbach-Erfolgen

Der junge Fußballprofi Jens Castrop (22) von Borussia Mönchengladbach hat nach seinen beeindruckenden Leistungen in der Bundesliga nun ein klares Ziel vor Augen: Er möchte sich einen festen Platz im südkoreanischen Nationalteam sichern. Dies gab der talentierte Offensivspieler in einem exklusiven Interview bekannt, nachdem er zu zwei wichtigen Testspielen nach Südkorea reisen durfte.

Derby-Held trotz Verletzung

Beim spektakulären 3:3 im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln am vergangenen Samstag war Castrop der unbestrittene Mann des Spiels. Der Gladbach-Angreifer erzielte nicht nur zwei Tore selbst, sondern bereitete auch den dritten Treffer durch Philipp Sander (28) vor. Besonders bemerkenswert war sein 20-Meter-Hammer zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung, den er trotz spürbarer Schmerzen im rechten Fuß verwandelte.

Erst nach einer gründlichen medizinischen Untersuchung am Montag erhielt Castrop das ersehnte „grüne Licht“ der Vereinsärzte für die lange Reise nach Südkorea. Dort wird er in zwei Testspielen gegen die Elfenbeinküste (28. März, 15 Uhr) und Österreich (31. März, 20.45 Uhr) seine Qualitäten unter Beweis stellen können.

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Etablierung im Nationalteam als Ziel

Castrop äußerte sich deutlich zu seinen Ambitionen: „Ich bin im südkoreanischen Nationalteam noch relativ neu und kann nicht behaupten, bereits ein gesetzter Spieler zu sein. Mein Ziel ist es, regelmäßig Spielzeit zu bekommen und mich dort zu etablieren, genau wie ich es bei Borussia Mönchengladbach geschafft habe. Langfristig möchte ich dem Nationalteam auch bei der anstehenden Weltmeisterschaft helfen.“

Der Gladbach-Profi hat dabei eine klare Vorstellung von seiner idealen Position. „Das Trainerteam hat in der Vergangenheit etwas experimentiert und mich auch im Mittelfeld eingesetzt. Damit war ich nicht vollständig zufrieden, da ich bei Gladbach hauptsächlich über die Außenbahnen agiere und auch im Training nicht im zentralen Mittelfeld spiele. Nach Gesprächen mit den Trainern gehe ich davon aus, dass ich künftig vermehrt auf den Flügeln zum Einsatz komme.“

Die linke Seite als bevorzugte Position

Castrop erklärte detailliert, warum ihm die linke Außenbahn besonders liegt: „Die linke Seite ist für mich eine gute Wahl. Von dort kann ich mit meinem starken rechten Fuß nach innen ziehen und offensiv mutig agieren. Falls der Weg nach innen blockiert ist, bleibt immer noch die Möglichkeit, mit dem rechten Fuß eine Flanke von der Außenlinie zu schlagen. Auf der rechten Seite wäre die Situation etwas anders – dort könnte ich mit meinem starken rechten Fuß zwar besser verteidigen, aber das offensive Spiel wäre weniger variabel.“

Der 22-Jährige betonte, dass er seine Erfahrungen aus der Bundesliga nun in den Dienst der südkoreanischen Nationalmannschaft stellen will. Mit seiner Kombination aus Torgefahr, Vorlagestärke und taktischer Flexibilität könnte Castrop zu einem wichtigen Baustein für Südkoreas Fußballzukunft werden.

Die kommenden Testspiele werden zeigen, ob der Gladbach-Star seinen Stammplatz-Plan in die Tat umsetzen kann und sich nachhaltig im südkoreanischen Nationalteam etabliert. Für Castrop selbst steht fest: Nach dem Derby-Erfolg in Köln will er nun auch international überzeugen.

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