Mainz-Verteidiger Da Costa erklärt kuriose Toiletten-Flucht im Europapokal
Da Costa erklärt Toiletten-Flucht im Conference-League-Spiel

Mainzer Verteidiger Da Costa erklärt kuriose Toiletten-Flucht im Europapokal

Im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League zwischen dem FSV Mainz 05 und dem tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz ereignete sich ein ungewöhnlicher Vorfall, der für Lacher sorgte. Mainzer Verteidiger Danny da Costa musste in der Schlussphase des Spiels plötzlich das Spielfeld verlassen – für einen dringenden Toilettengang.

„Ich habe gemerkt: Es drückt!“

Der 32-jährige Profi schilderte die kuriosen Umstände im Podcast Copa TS mit einer Portion Selbstironie. „Ich hatte plötzlich Gänsehaut am ganzen Körper und habe gemerkt: Es drückt“, erklärte da Costa. Das Spiel befand sich bereits in der 85. Minute, die Mainzer spielten in Überzahl und führten mit 2:0, als der Verteidiger die ungewöhnliche Entscheidung traf.

„Ich habe echt mit mir gerungen, weil es ja schon die 85. Minute war“, berichtete der Mainzer Spieler. „Ich konnte keinen Schritt mehr kontrolliert laufen.“ Da Costa versuchte zunächst, die Bank über seine Notlage zu informieren. „Dann bin ich erst zur Bank und habe denen gesagt, sie sollen mich auswechseln. Das haben sie in dem Moment aber nicht verstanden.“

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Trainer Urs Fischer musste lachen

Mainz-Trainer Urs Fischer reagierte zunächst verwundert auf die unerwartete Aktion seines Spielers. „Ich wusste im ersten Augenblick nicht, was da war“, gab der Trainer zu. „Aber er hatte wohl schon Krämpfe. Es war ein bisschen lustig, auch weil er dann auf den Platz zurück wollte, als er von der Toilette kam. Da hatten wir aber ja schon gewechselt.“

Während da Costa seiner Notdurft nachging, hatte der Trainer bereits Kacper Potulski eingewechselt – eine Entscheidung, die der zurückkehrende Verteidiger zunächst nicht mitbekam. „Ich wollte es eigentlich vermeiden, dass das Thema so groß aufkommt. Hat irgendwie nicht so hingehauen. Aber naja, da habe ich für einen Lacher gesorgt“, kommentierte da Costa die Situation.

Videoanalyse sorgte für Kabinenhumor

Am nächsten Tag wurde der Vorfall in der Mannschaftskabine thematisiert – mit humorvollen Konsequenzen. „Leider wird ja alles gefilmt, also haben sich unsere Videoanalysten einen Spaß daraus gemacht und die letzten zwei Minuten, bevor ich rausgegangen bin, mit Spotlight auf mich gezeigt“, erzählte der Mainzer Verteidiger.

„Dann ist einem schon aufgefallen, dass ich mich nicht mehr wirklich schnell bewegt und irgendwie sehr leidend ausgesehen habe. Da haben wir die ganze Zeit Witze drüber gemacht.“

Mögliche Ursache für das Unwohlsein

Auf die Frage nach der Ursache seines plötzlichen Unwohlseins konnte da Costa keine definitive Antwort geben. „So einen richtigen Reim darauf machen konnte ich mir nicht“, gestand der Profi. Allerdings vermutete er einen Zusammenhang mit Getränken während der Halbzeitpause.

„In der Halbzeit hätte ich Elektrolyt-Getränke getrunken. Und die vertrage ich nicht ganz so gut“, erklärte der 32-Jährige. Trotz der ungewöhnlichen Unterbrechung endete das Spiel für Mainz 05 erfolgreich mit einem 2:0-Sieg und dem Einzug ins Viertelfinale der Conference League.

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