David Alaba von Real Madrid spricht über seine ungewisse Zukunft
David Alaba, der österreichische Innenverteidiger von Real Madrid, hat in einem exklusiven Interview mit ServusTV offen über seine unsichere sportliche Zukunft gesprochen. Nach einer Serie von Verletzungen, die ihn in den letzten Jahren zurückgeworfen haben, steht der 33-Jährige bei den Königlichen aktuell auf dem Abstellgleis.
Vertragsende und Verletzungsmisere
Der Vertrag des erfahrenen Defensivspielers bei Real Madrid läuft am Ende der aktuellen Saison aus. Seit seinem schweren Kreuzbandriss im Dezember 2023 wurde Alaba von immer wiederkehrenden kleineren und größeren Blessuren geplagt. Infolgedessen kam er in den vergangenen zweieinhalb Jahren lediglich auf 27 Einsätze für die Madrilenen.
„Nicht mal das weiß ich“, antwortete Alaba auf die Frage, wie es für ihn über den Sommer hinaus weitergehen wird. Diese Aussage unterstreicht die große Unsicherheit, die derzeit um seine Karriereplanung herrscht.
Kurzfristige Zielsetzung und gegenwärtige Fokussierung
Der ehemalige Bayern-Star erklärte seinen persönlichen Ansatz: „Umso älter ich geworden bin, umso kurzfristiger setze ich meine Ziele. Ich war generell nie ein Typ, der sich Fünf-Jahres-Pläne gesetzt hat. Ich gehe von Ziel zu Ziel, stecke mir die eher kurzfristiger und gehe dann von einem zum anderen Ziel.“
Alaba, der zu den Top-Verdienern bei Real Madrid gehören soll, ergänzte: „So ist es jetzt auch. Ich lebe im Hier und Jetzt und versuche, meine Schritte bis zum Sommer zu gehen – und dann schauen wir, wie es weitergeht.“
WM als Chance und offene Optionen
Die anstehende Weltmeisterschaft im Sommer könnte für den Österreicher eine wichtige Gelegenheit darstellen, sich wieder in Erinnerung zu rufen. Österreich trifft in der Gruppenphase auf Algerien, Titelverteidiger Argentinien und Jordanien.
Was seine Vereinszukunft betrifft, zeigt sich Alaba erstaunlich flexibel: „Ich mache mir gar nicht so Gedanken um die Ligen. Ich möchte auf jeden Fall sicher irgendwo einfach erfolgreichen Fußball spielen.“
Sogar einen Wechsel in die USA oder nach Saudi-Arabien schließt der erfahrene Verteidiger nicht aus. „Da kann man ja auch erfolgreich sein“, so Alaba weiter. „Wird sich zeigen, keine Ahnung. Ich müsste jetzt lügen, um zu sagen, dass ich sowas schon weiß. Ich weiß es noch nicht und beschäftige mich im Moment auch wirklich null damit, muss ich ehrlich sagen.“
Diese Offenheit gegenüber verschiedenen Optionen unterstreicht, dass für den 33-Jährigen der sportliche Erfolg im Vordergrund steht – unabhängig von der Liga oder dem geografischen Standort.



