DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat vor dem zweiten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay deutliche Worte gefunden. „Wir haben das Messer am Hals!“, sagte er bei MagentaTV und bezog sich dabei auf die 0:2-Niederlage gegen Ecuador zum Auftakt der Weltmeisterschaft. Rettig erwartet gegen Paraguay ein völlig anderes Gesicht des Teams und fordert eine klare Reaktion.
Druck nach Auftaktpleite
Die deutsche Mannschaft steht nach der überraschenden Niederlage gegen Ecuador bereits unter enormem Druck. Ein weiterer Fehltritt könnte das vorzeitige Aus in der Gruppenphase bedeuten. Rettig betonte, dass die Mannschaft nun zeigen müsse, dass sie aus den Fehlern gelernt habe. „Wir müssen jetzt liefern“, so der DFB-Funktionär. Die Stimmung im Team sei angespannt, aber fokussiert.
Paraguay als Prüfstein
Gegner Paraguay gilt als unangenehm zu bespielende Mannschaft, die vor allem durch ihre defensive Stabilität bekannt ist. Die deutsche Elf muss daher eine deutliche Steigerung im Offensivspiel zeigen, um die nötigen drei Punkte zu holen. Rettig zeigte sich zuversichtlich, dass die Mannschaft die richtige Einstellung auf den Platz bringen wird. „Die Spieler wissen, worum es geht“, sagte er.
Rückhalt für Nagelsmann
Trotz der schwierigen Situation stellte sich Rettig hinter Bundestrainer Julian Nagelsmann. Die Verantwortung liege nicht allein beim Trainer, sondern bei der gesamten Mannschaft. „Wir alle müssen jetzt zusammenstehen“, so Rettig. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die deutsche Mannschaft die Wende schaffen kann.



