DFB-Gedankenspiel: Soll Jonas Urbig als dritter Torwart zur WM fahren?
DFB-Gedankenspiel: Jonas Urbig als WM-Torwart?

DFB plant mögliche Torwart-Überraschung für Weltmeisterschaft

Eine unerwartete Wendung könnte sich bei der Torwart-Besetzung der deutschen Nationalmannschaft für die anstehende Weltmeisterschaft abzeichnen. Nach Informationen der BILD wird beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ernsthaft darüber nachgedacht, den jungen Bayern-Torwart Jonas Urbig (22) als dritte oder vierte Option mit ins Turnier zu nehmen.

Nagelsmanns verblüffende Aussage im Kicker-Interview

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hatte bereits letzte Woche im Gespräch mit dem „kicker“ für Aufsehen gesorgt. Über die Torhüterposition hinter der etablierten Nummer 1 Oliver Baumann (35) sagte er: „Das ist tatsächlich die Position, über die wir mit am meisten diskutieren in den Trainercalls.“ Diese Aussage nährte Spekulationen über mögliche Personalentscheidungen.

Urbig als Zukunftsprojekt des DFB

Das Interesse an Urbig wird als langfristige Investition betrachtet. Als designierter Nachfolger von Manuel Neuer (39) bei Bayern München gilt der 22-Jährige ohnehin als aussichtsreicher Kandidat für das DFB-Tor nach der WM. Die Überlegung: Warum sollte er nicht bereits jetzt wichtige Turniererfahrung sammeln?

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Mehrere Argumente sprechen für den jungen Torhüter:

  • Urbig hat Neuer bei Bayern in den vergangenen Spielzeiten überzeugend vertreten
  • Durch Verletzungen des Stammkeepers kam er zu unerwartet vielen Einsätzen: 23 Pflichtspiele in dieser und der Vorsaison
  • Er zeigt sich als idealer Reserve-Torwart: engagiert im Training, zuverlässig als Vertreter und teamorientiert auf der Bank
  • Seine Reaktionsfähigkeit bewies er zuletzt bei zwei Halbzeiteinwechslungen für Neuer

Aktuelle Entwicklung begünstigt Urbigs Chancen

Die jüngste Verletzung von Manuel Neuer, der sich einen Faserriss in der Wade zugezogen hat, verschafft Urbig erneut wichtige Spielpraxis bei Bayern. Er wird wie bereits in der Vorsaison das Champions-League-Achtelfinale bestreiten. Je nach Dauer von Neuers Ausfall könnten weitere Einsätze folgen. Sollte Urbig diese Gelegenheiten nutzen, würden seine WM-Aussichten weiter steigen.

Komplexe Personalentscheidungen im Torwartbereich

Sollte sich die Urbig-Idee konkretisieren, wirft dies Fragen zur restlichen Torwart-Besetzung auf. Hinter Baumann waren zuletzt Alex Nübel (29) als Nummer 2 sowie Noah Atubolu (23) und Finn Dahmen (27) im Kader. Besonders pikant: Nübel kehrt im Sommer von seiner Ausleihe an Stuttgart zu Bayern zurück und könnte sich dort ein Duell mit Urbig liefern.

Nagelsmann betonte die Bedeutung des Teamzusammenhalts: „Eine Torwartgruppe ist sehr speziell, wie so eine kleine Familie in der großen Familie, die sehr viel Zeit nur mit sich verbringt. Da muss es einfach gut zusammenpassen. Da bringt es nichts, wenn man nur die drei besten Torhüter mitnimmt.“

Prominente Unterstützung von Weltmeister Weidenfeller

Einen bedeutenden Fürsprecher hat der Urbig-Plan bereits gefunden. Roman Weidenfeller (45), der 2014 als Nummer 2 hinter Neuer Weltmeister wurde, äußerte sich im „Doppelpass“: „Ich würde Jonas Urbig mitnehmen zur Weltmeisterschaft, weil er das Alter und das Talent dazu hat, in naher Zukunft deutscher Nationaltorwart zu werden. Nummer eins ist Baumann, klar. Dann Nübel und Urbig. Du kannst dich darüber streiten, ob du Urbig auf die Zwei packst und Nübel dahinter.“

Die Diskussion um die Torwart-Besetzung der Nationalmannschaft bleibt damit spannend. Die kommenden Wochen und Urbigs Leistungen bei Bayern werden entscheidend sein für Nagelsmanns endgültige Entscheidung.

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