Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist in Toronto zu ihrem zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste aufgebrochen. Der Mannschaftsbus setzte sich um 14:08 Uhr Ortszeit vom „Delta Hotel by Marriott“ in Richtung BMO Field in Bewegung. Zahlreiche Fans in Deutschland-Trikots jubelten den Spielern frenetisch zu und stimmten Fangesänge an. Die rund 20-minütige Fahrt wird von einer gewaltigen Polizeieskorte begleitet. Anpfiff ist um 22 Uhr deutscher Zeit.
Nagelsmann warnt vor starker Elfenbeinküste
Nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao soll nun der zweite Erfolg her. Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte auf der Pressekonferenz am Freitag großen Respekt vor dem Gegner: „Ihre große Stärke ist, dass sie alle eine gute Körperlichkeit haben. Sie haben extrem offensive Außenverteidiger. Und egal wer vorne spielt: Sie haben auf allen drei vorderen Positionen sehr viel Tempo.“ Die Elfenbeinküste hatte am ersten Spieltag Ecuador durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:0 besiegt.
Sieg könnte vorzeitiges Weiterkommen bringen
Mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste könnte sich Deutschland unter Umständen bereits für die K.o.-Runde qualifizieren. Dies wäre der Fall, wenn Ecuador nicht gegen Curaçao gewinnt. Dann hätten Ecuador und Curaçao maximal einen Punkt, Deutschland stünde bei sechs Zählern. Mindestens zwei Teams könnten die Nagelsmann-Elf dann nicht mehr überholen. Auch bei einem deutschen Sieg und gleichzeitigem Erfolg von Ecuador sieht es sehr gut aus, mathematisch wäre das Weiterkommen aber noch nicht sicher. In diesem Fall hätte Deutschland sechs Punkte, Ecuador und die Elfenbeinküste jeweils drei. Vor dem letzten Spieltag könnten theoretisch noch drei Mannschaften auf sechs Punkte kommen, sodass die Tordifferenz entscheiden würde. Deutschland hat dank des 7:1 gegen Curaçao eine hervorragende Ausgangsposition.



