Nach Überflutung: Dorf-Fußballverein wird durch überwältigende Hilfsbereitschaft gerettet
Dorf-Fußballverein nach Überflutung durch Hilfsbereitschaft gerettet

Überflutung trifft Dorf-Fußballverein: Eine Welle der Solidarität rettet den FSV Altentreptow

Der erste Schock nach dem verheerenden Wassereinbruch ist überwunden, und mittlerweile blicken die Verantwortlichen des FSV Altentreptow mit großer Zuversicht in die Zukunft. Diese positive Stimmung verdankt der Verein vor allem der überwältigenden Hilfsbereitschaft, die in der gesamten Region ausgebrochen ist und den Fußballclub nach dem schweren Schaden im Vereinsheim völlig überrascht hat.

Unglaubliche Spendenbereitschaft: Mehr als 6000 Euro für den Wiederaufbau

Bisher sind bereits mehr als 6000 Euro auf das eigens eingerichtete Spendenkonto des Vereins eingegangen. „Das ist wirklich unglaublich, was da passiert. Unglaublich, wie viele Privatpersonen Geld überwiesen haben, da kann man einfach nur Danke sagen“, erklärte der stellvertretende Vereinsvorsitzende René Liebich sichtlich bewegt. Auch Vorstandsmitglied Tim Kowalski zeigt sich tief beeindruckt von der Solidarität: „Das ist überwältigend, damit hätte hier niemand gerechnet. Wir sind den Menschen sehr dankbar.“

Die gesammelten Gelder sollen gezielt für die Reparatur und den Ersatz der beschädigten Ausstattung verwendet werden. Bei der Überflutung des Kellers im Vereinsheim wurden zahlreiche Gegenstände zerstört, darunter Schränke und verschiedene elektrische Geräte wie ein Kühlschrank. Die Bekleidung für die Kinder wurde zwar bereits in der Altentreptower Feuerwehr gewaschen, doch ob sie noch nutzbar ist, bleibt abzuwarten. „Die Sachen wurden zwar in der Altentreptower Feuerwehr erst einmal gewaschen, da müssen wir aber sehen, ob man sie noch nutzen kann“, erläuterte Kowalski. Der Verein geht jedoch davon aus, dass einige Artikel nach einer gründlichen Reinigung weiterverwendet werden können. „Wir werden alles gründlich prüfen, bevor wir Geld ausgeben“, kündigte Tim Kowalski an.

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Ursache der Katastrophe: Tauwetter und Dauerregen lassen Bach über die Ufer treten

Die Ursache für die Überflutung lag im Tauwetter und dem anschließenden Dauerregen am vergangenen Wochenende. Der am Sportplatz grenzende Torney-Bach, ein Nebenfluss der Tollense, trat über die Ufer und ließ gewaltige Wassermassen über den Sportplatz und die Kellereinfahrt in das Vereinshaus strömen. Das Wasser stand dabei über einen Meter hoch im Keller. Nur durch den schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag konnte Schlimmeres verhindert werden.

Auch der Kunstrasenplatz war von den Fluten betroffen, ist inzwischen jedoch wieder begehbar. Dennoch musste der FSV Altentreptow das für Samstag geplante Testspiel der Landesklasse-Elf gegen den SV Jahn Neuenkirchen absagen. René Liebich ist jedoch zuversichtlich, dass der Rasen keinen dauerhaften Schaden genommen hat: „Ich denke, dass wir nächste Woche wieder auf den Platz können“, sagte er.

Sportliche Perspektiven: Heimspiel als Neustart in die Rückrunde

Trotz der Herausforderungen plant der FSV Altentreptow, am 7. März um 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Lübzer SV in die Rückrunde der Landesklasse zu starten. Der Verein verfolgt in dieser Saison das ambitionierte Ziel, in die Landesliga aufzusteigen. Die enorme Unterstützung aus der Bevölkerung gibt den Spielern und Verantwortlichen zusätzlichen Rückenwind für diese sportlichen Ziele.

Die Geschichte des FSV Altentreptow zeigt eindrucksvoll, wie Solidarität und Gemeinschaftssinn in schwierigen Zeiten Hoffnung und Perspektiven schaffen können. Was als Naturkatastrophe begann, entwickelte sich zu einer bewegenden Demonstration menschlicher Hilfsbereitschaft, die den Verein nicht nur materiell, sondern auch emotional stärkt.

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