Dynamo Schwerin will an historisch beste Oberliga-Hinrunde anknüpfen
Der Fußball-Oberligist Dynamo Schwerin greift am Samstag, den 28. Februar 2026, wieder ins Punktspielgeschehen ein. Ab 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Jano Klempkow den TuS Makkabi im heimischen Stadion. Nach einer Wintervorbereitung, die nicht ganz nach Plan verlief, blickt das Team nun mit gemischten Gefühlen, aber klaren Zielen auf den Start der Rückrunde.
Vorbereitung mit Hindernissen
Trainer Jano Klempkow fällt ein ernüchterndes Fazit der Wintervorbereitung. "Wir konnten auf dem Platz viel weniger machen, als wir vorhatten", erklärt der Coach. Geplante Arbeiten an der Effektivität und taktischen Veränderungen ließen sich nicht immer umsetzen. Ein besonderes Problem: die Trainingsbedingungen. "Bei uns kommt hinzu, dass wir immer noch keine Trainingsbedingungen haben, wie ich sie mir vorstelle und wie wir sie verdient haben", so Klempkow. Nur durch die Unterstützung des Schweriner SC und des SV Neumühle, die gelegentlich Trainingsmöglichkeiten boten, konnte das Team überhaupt vorbereitet werden.
Neuzugänge und Verletzungssorgen
Positiv bewertet Klempkow die Integration der Neuzugänge. "Ich bin begeistert von dem Einsatz der neuen Jungs", sagt er, betont aber, dass sich deren tatsächlicher Beitrag erst in den ersten Spielen zeigen wird. Verletzungsbedingt muss Dynamo Schwerin jedoch auf wichtige Spieler verzichten:
- Nicklas Klingberg
- Kapitän Mario Schilling (Schulterverletzung)
- Keeper Ibrahim Suaib
"Wir haben aber genug Spieler, die jetzt in die Bresche springen können", zeigt sich Klempkow zuversichtlich. Besonders der Ausfall von Kapitän Schilling wiegt schwer, doch der Trainer vertraut auf die Mannschaftstiefe.
Herausforderung gegen TuS Makkabi
Gegen den TuS Makkabi erwartet Klempkow einen sehr starken Gegner. "Wir freuen uns, dass es losgeht", sagt der Trainer, betont aber die notwendige Einstellung: "Wir wollen einen guten Start erwischen, gleich die Körperlichkeit der Liga annehmen. Das ist der große Unterschied zu den Testspielen. Das wird man in jedem Zweikampf spüren und muss man von Anfang an gegenhalten." Besondere Hoffnungen setzt das Team auf Bradley Jean-Claude Eyenga Lokilo, dem in der Hinrunde drei Treffer und vier Vorlagen gelangen.
Ziel: An historische Hinrunde anknüpfen
Für die Rückrunde hat Dynamo Schwerin ein klares, aber realistisches Ziel: "Wir versuchen, von Spiel zu Spiel zu denken", erklärt Klempkow. Ein besonders hartes Programm erwartet das Team über Ostern, wo innerhalb von zehn Tagen vier Spiele anstehen. "Da müssen wir schauen, wie unser Kader das kompensiert", so der Trainer. Der wichtigste Ansporn bleibt jedoch die historische Leistung der Hinrunde: "Wir wissen, dass wir die beste Vorrunde unserer Oberliga-Geschichte gespielt haben. Daran gilt es anzuknüpfen." Mit diesem Ziel im Blick startet Dynamo Schwerin optimistisch, aber mit dem nötigen Respekt vor den Herausforderungen der Oberliga-Rückrunde.



