Max Eberl wollte Christian Streich als Trainer für Borussia Mönchengladbach verpflichten
Der Sportvorstand des FC Bayern München, Max Eberl, hat in einem Interview überraschende Enthüllungen zu seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach gemacht. Eberl bestätigte, dass er während seiner Tätigkeit als Sportdirektor in Mönchengladbach intensiv versucht hatte, Christian Streich als neuen Trainer für den Verein zu gewinnen.
Gespräche scheiterten an Streichs Verbundenheit zu Freiburg
In einem exklusiven Gespräch mit dem Sender Sky erklärte Eberl: „Wir haben tatsächlich Gespräche gehabt, aber Christian hat immer die richtige Entscheidung gefällt. Ich glaube, er ist eine Ikone beim SC Freiburg.“ Der Bayern-Vorstand räumte ein, dass es nicht einfach gewesen sei, den langjährigen Freiburg-Trainer von einem Wechsel zu überzeugen.
Eberl schilderte humorvoll die Kommunikationsschwierigkeiten während der Verhandlungen: „Vielleicht haben wir uns auch akustisch manchmal nicht verstanden, weil, wenn er badensisch gesprochen hat, hab ich nicht alles verstanden. Aber das ‚Nein, er kommt nicht‘ habe ich dann doch verstanden.“
Höchstes Lob für den Ex-Trainer
Der Sportvorstand zeigte sich voll des Lobes für Christian Streich, der mittlerweile als TV-Experte arbeitet. Eberl bezeichnete ihn als „außergewöhnlichen Trainer“ mit einer „außergewöhnlichen Persönlichkeit“ – sowohl auf als auch neben dem Fußballplatz.
„Wirklich ein großartiger Mensch“, resümierte Eberl über seinen ehemaligen Wunschkandidaten. Diese Äußerungen unterstreichen den hohen Respekt, den der Bayern-Funktionär für den ehemaligen Freiburg-Trainer hegt.
Historischer Kontext der Trainer-Suche
Die Enthüllungen werfen ein interessantes Licht auf die Personalplanung in der Bundesliga:
- Max Eberl war von 2008 bis 2022 Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach
- Christian Streich trainierte den SC Freiburg von 2011 bis 2024
- Die mögliche Verpflichtung wäre ein spektakulärer Wechsel gewesen
- Streich gilt als Identifikationsfigur und prägende Persönlichkeit des SC Freiburg
Die gescheiterten Verhandlungen zeigen, wie stark die Bindung zwischen Christian Streich und seinem langjährigen Verein SC Freiburg war. Trotz des Interesses von einem Top-Klub wie Borussia Mönchengladbach blieb der Trainer seiner philosophischen und emotionalen Verbundenheit zu Freiburg treu.



