Eigentor in der Nachspielzeit: RB Leipzig feiert späten Sieg gegen Augsburg
Eigentor rettet Leipzig späten Sieg gegen Augsburg

Spätes Eigentor entscheidet Bundesliga-Spiel für RB Leipzig

In einem dramatischen Bundesliga-Spiel hat ein Eigentor in der Nachspielzeit RB Leipzig den Sieg gegen den FC Augsburg gerettet. Arthur Chavez beförderte den Ball in der 92. Minute nach einer Flanke von David Raum ungewollt ins eigene Netz und bescherte den Sachsen damit einen 2:1-Erfolg vor heimischer Kulisse.

Champions-League-Ambitionen erhalten neuen Schub

Mit diesem späten Dreierpunkt bleibt RB Leipzig zwar weiterhin Fünfter der Fußball-Bundesliga, liegt nun aber punktgleich mit dem viertplatzierten VfB Stuttgart. Damit haben die Sachsen im Kampf um die begehrte Champions-League-Qualifikation deutlich bessere Karten erhalten. Vor 41.563 Zuschauern im Leipziger Stadion entwickelte sich ein Spiel mit vielen Wendungen.

Augsburgs defensive Taktik und verpasste Chancen

Der FC Augsburg agierte weite Strecken des Spiels sehr passiv und defensiv, was in der englischen Premier League als "Bus parken" bezeichnet werden würde. Neun Spieler versammelten sich regelmäßig um den eigenen Strafraum. Dennoch schockte Robin Fellhauer die Leipziger in der 39. Minute mit der Führung für die Gäste.

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Bereits zuvor hatte Augsburg eine große Chance verpasst: Keven Schlotterbeck verschoss in der 23. Minute einen Handelfmeter, den Maarten Vandevoordt mit einer starken Parade hielt. Der Leipziger Torwart zeigte insgesamt eine souveräne Leistung und parierte später auch gefährliche Konter von Dimitros Giannoulis und Anton Kade.

Leipziger Aufholjagd mit Hindernissen

RB Leipzig, das vor dem Spiel als drittbeste Rückrundenmannschaft der Liga galt, hatte lange Mühe, gegen die kompakte Augsburger Abwehr anzukommen. Trotz begnadeter Techniker wie Antonio Nusa, Yan Diomande und Brajan Gruda blieb der Vortrag der Hausherren über weite Strecken zu harmlos.

Christoph Baumgartner scheiterte in der 50. Minute völlig frei an Augsburgs Torwart Finn Dahmen. Castello Lukeba köpfte in der 66. Minute nach einer Ecke an den Pfosten, und Romulo verfehlte in der 73. Minute mit der nächsten guten Chance das Tor.

Diomandes Einzelleistung und dramatischer Schluss

Die Erlösung für Leipzig kam schließlich in der 76. Minute: Yan Diomande gelang nach Vorarbeit des eingewechselten Conrad Harder durch eine herausragende Einzelleistung der verdiente Ausgleich. Doch Augsburg suchte auch nach dem Gegentreffer weiter sein Heil in schnellen Kontern.

Rodrigo Ribeiro hatte in der 83. Minute die erneute Führung auf dem Fuß, doch sein Lupfer über Vandevoordt landete am Pfosten. Drei Minuten später war Dahmen mit einer Glanztat gegen Harder zur Stelle und hielt Leipzig vom Siegtreffer ab - bis zur dramatischen Schlusssekunde.

Business as usual vor dem Spiel

Wenige Stunden vor dem Anpfiff herrschte bei RB Leipzig noch geschäftliche Normalität. Auf der Mitgliederversammlung wurden ambitionierte Ziele formuliert, und der einflussreiche Oliver Mintzlaff wurde als Vorsitzender des Aufsichtsrats bestätigt. Dieser administrative Erfolg fand nun mit dem sportlichen Dreierpunkt eine passende Ergänzung.

Der Sieg gegen Augsburg unterstreicht Leipzigs Ambitionen in der Bundesliga und gibt der Mannschaft neuen Schwung für die entscheidende Phase der Saison. Die späte Entscheidung durch ein Eigentor wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

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