Eintracht Frankfurts Transfer-Coup: Ayoube Amaimouni überzeugt als unbekanntes Mega-Schnäppchen
Dieser Winter-Transfer hat sich für Eintracht Frankfurt bereits nach kurzer Zeit als absoluter Volltreffer erwiesen. Der völlig unbekannte Flügelstürmer Ayoube Amaimouni (21) sorgt seit seinem Wechsel im Januar für frischen Schwung im Offensivspiel der Hessen. Der Neuzugang kam von der Hoffenheim-Reserve – und lieferte sofort überzeugende Leistungen ab.
Sofortige Wirkung und erste Erfolge
Nach seinen ersten Einsätzen für Eintracht Frankfurt kommt Amaimouni bereits auf zwei Tore und eine Vorlage. Beim 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach stand er erstmals in der Startelf und zeigte dabei sein gesamtes Potenzial. Sein wunderschöner Treffer beim Startelf-Debüt unterstrich eindrucksvoll, welche Qualitäten in dem jungen Spieler stecken.
Sport-Vorstand Markus Krösche (45) schwärmt von seinem Neuzugang: „Jupp ist unbekümmert. Er hat eine Spielfreude und natürlich eine gewisse Qualität mit seinem Speed und auch dem Mut im Eins-gegen-Eins. Dazu einen super Linksschuss.“ Genau diese Mischung aus Tempo, Dribbling und Abschlussstärke war der Grund, warum Frankfurt den Flügelspieler schon lange auf dem Zettel hatte.
Lange Beobachtung und hartnäckige Verfolgung
Die Scouts von Eintracht Frankfurt beobachteten Amaimouni bereits im Jahr 2023, als er noch für die SpVgg Erkenschwick in der Oberliga Westfalen (5. Liga) spielte. Damals entschied er sich für den nächsten Entwicklungsschritt in der 3. Liga bei Hoffenheim. Doch Frankfurt blieb hartnäckig und setzte sich schließlich gegen mehrere Bundesliga-Klubs im Werben um den talentierten Flügelspieler durch.
Das Ergebnis dieser Beharrlichkeit: ein langfristiger Vertrag bis zum Jahr 2031. Ursprünglich wollten die Hessen ihn erst im Sommer ablösefrei holen, weil sein Vertrag ausgelaufen wäre. Doch die Verantwortlichen zogen den Deal vor und handelten einen Winter-Transfer aus.
Ein echtes Schnäppchen für Eintracht Frankfurt
Für rund 200.000 Euro Ablöse wechselte Amaimouni im Winter zu Eintracht Frankfurt – was sich als echtes Schnäppchen erweist. Sein offizieller Marktwert liegt bereits bei zwei Millionen Euro, vereinsintern wird er sogar im Bereich von um die zehn Millionen Euro eingeschätzt. Diese Diskrepanz zwischen gezahlter Ablöse und tatsächlichem Wert macht den Transfer zu einem besonders cleveren Geschäft.
Auch seine Zahlen aus der Hoffenheimer Zeit erklären, warum Frankfurt so überzeugt von dem jungen Spieler ist. Für die zweite Mannschaft der Kraichgauer erzielte Amaimouni in 46 Spielen 16 Tore und legte 15 weitere auf. Eine starke Bilanz, die sein Offensivpotenzial unter Beweis stellt.
Großes Entwicklungspotenzial und Zukunftsperspektiven
In Frankfurt sehen die Verantwortlichen noch lange nicht das Ende seiner Entwicklung. Intern heißt es, Amaimouni wisse selbst noch gar nicht, wie gut er einmal werden kann. Die ersten Bundesliga-Minuten und sein erfolgreiches Debüt deuten jedoch deutlich an, wie groß sein Potenzial tatsächlich ist.
Die Kombination aus jugendlicher Unbekümmertheit, technischen Fähigkeiten und bereits jetzt sichtbarer Torgefahr macht Ayoube Amaimouni zu einem der interessantesten Nachwuchsspieler der Bundesliga. Eintracht Frankfurt hat mit diesem Transfer nicht nur ein finanzielles Schnäppchen gemacht, sondern auch einen Spieler verpflichtet, der das Offensivspiel der Hessen nachhaltig bereichern könnte.



