Kurioser Instagram-Post: Feiert Kölns Star El Mala das Kwasniok-Aus?
Ein merkwürdiger Zufall oder eine gezielte Botschaft? Am Sonntagabend sorgte Said El Mala (19), der Top-Torschütze des 1. FC Köln, auf Instagram für Aufsehen. Nur zwei Minuten, nachdem der Verein um 19:08 Uhr die Entlassung von Trainer Lukas Kwasniok (44) bekannt gab, postete der Jungstar um 19:10 Uhr ein Video, das ihn beim Torjubel mit Sturmpartner Ragnar Ache (27) zeigt.
Reaktionen aus der Mannschaft und Spekulationen
Unter dem Beitrag sammelten sich prompt Likes und Kommentare von Teamkollegen. Spielmacher Luca Waldschmidt (29) gefiel der Post, Außenbahnspieler Linton Maina (26) schickte zwei Herzchen und Denis Huseinbasic (24) kommentierte mit „Bravo brate“ und einem roten Herz. Ein Follower schrieb direkt: „Bro feiert Kwasniok Rauswurf.“ Ob El Mala tatsächlich über das Trainer-Aus jubelt, ist nicht bestätigt, doch die zeitliche Abfolge wirkt kurios.
SPORT BILD weiß: Der Shooting-Star, der mit zehn Treffern bester Torschütze der Saison ist, betreibt seine Social-Media-Kanäle selbst. Bekannt ist zudem, dass Kwasniok und El Mala kein gutes Verhältnis pflegten. Der Stürmer hatte sich intern bereits vor Wochen über öffentliche Aussagen des Trainers beschwert.
Hintergrund: Die angespannte Beziehung
SPORT BILD berichtete bereits seit Januar über die Spannungen. Besonders störte El Mala die von Kwasniok losgetretene Drecksarbeit-Debatte. Der Ex-Coach erklärte Degradierungen des Jung-Stars auf die Bank damit, dass er andere die Drecksarbeit machen lasse und El Mala dann gegen müde Gegner ins Spiel bringe. El Mala fühlte sich ungerecht behandelt, da der Eindruck entstand, er wäre für solche Aufgaben nicht in der Lage.
Für Insider kommt das Video daher nicht überraschend. Auch der Zuspruch aus der Mannschaft lässt sich erklären: Spieler wie Waldschmidt, Maina und Huseinbasic wurden von Kwasniok häufig übergangen. Viele Stars oder deren Berater hatten in den vergangenen Monaten bei Sportchef Thomas Kessler (44) Probleme mit dem Trainer hinterlegt.
Das Ende von Kwasniok und die Folgen
Kessler versuchte lange, die Konflikte zu löschen, zog nach dem 3:3 gegen Gladbach aber die Reißleine. Kwasniok hatte ein 4-Punkte-Ultimatum verpasst – aus den Duellen gegen Dortmund (1:2), in Hamburg (1:1) und gegen Gladbach wurden vier Zähler erwartet, er holte nur zwei. Der FC taumelt auf Platz 15 Richtung 2. Liga. Für einige Spieler scheint das Ende des Trainers eine Erlösung zu sein, wie die Reaktionen auf El Malas Post nahelegen.



