Eric Roy, der Trainer des französischen Erstligisten Stade Brest, ist tot. Er starb im Alter von 58 Jahren nach einem langen Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Nachricht wurde von seiner Familie auf Instagram bestätigt.
Ein Kämpfer bis zum Schluss
Roy litt seit mehreren Jahren an der Krankheit, ließ sich jedoch nicht davon abhalten, weiterzuarbeiten. Noch in der vergangenen Saison führte er sein Team trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen zum souveränen Klassenerhalt. Der Verein beendete die Spielzeit auf dem zwölften Platz der Ligue 1.
Die Familie schrieb in einer Mitteilung: „Seit dreieinhalb Jahren kämpfte Papa gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Während dieser ganzen Zeit lebte er mit einer Kraft weiter, die uns noch immer beeindruckt.“
Verein zeigt sich tief betroffen
Stade Brest veröffentlichte eine emotionale Botschaft: „Es ist schwer, Worte für die tiefe Trauer zu finden, die wir nach dem Tod unseres Trainers Éric Roy empfinden. Der Präsident, die Geschäftsführung und der gesamte Verein Stade Brestois 29 teilen die Trauer seiner Familie – seiner Frau, seiner beiden Kinder und all seiner Angehörigen. Éric Roy war eine inspirierende Persönlichkeit, die enorm viel für Stade Brestois geleistet hat. Von den Fans geliebt und respektiert, trug er maßgeblich dazu bei, die schönsten Kapitel der Vereinsgeschichte zu schreiben und den Club zu nie dagewesenen Erfolgen zu führen.“
Die Nachricht endete mit den Worten: „Du wirst für immer in unseren Herzen und in der Geschichte von Stade Brestois 29 weiterleben. Kenavo, King 👑“
Erfolgreiche Karriere als Spieler und Trainer
Roy war 14 Jahre lang als Profifußballer aktiv. Mit Olympique Marseille erreichte er 1999 das Finale des UEFA-Pokals. Später spielte er unter anderem beim AFC Sunderland in England und bei Rayo Vallecano in Spanien. Seine aktive Laufbahn beendete er beim OGC Nizza, wo er auch seine Trainerkarriere begann. Später war er als Sportdirektor beim RC Lens und FC Watford tätig. Sein größter Erfolg als Trainer war die Qualifikation für die Champions League mit Brest, die dem Verein internationale Bekanntheit einbrachte.



